Erfahrungsbericht zur SchülerUni an der TU Dortmund

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Ich bin Fatima Afrah und bin zurzeit in der Q2. Im März letzten Jahres wurde ich von Herrn Schimmel angesprochen, ob ich nicht Interesse hätte am Projekt „Schüler-UNI“ der Uni Dortmund teilzunehmen. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, die ein gewisses Interesse für die angebotenen Fachgebiete aufweisen und die fähig sind, neben der Schule auch die nötige Zeit in das Besuchen und Vor- sowie Nachbereiten von Vorlesungen, Seminaren, Übungen usw. aufzubringen.
Mich hat vor allem das Fach Chemie interessiert und so belegte ich den Kurs „Analytische Chemie 2“, des zweiten Semesters, eine Vorlesung, die freitags stattfand.

Diese wäre eigentlich mit einer Hauptvorlesung verbunden gewesen, die aber zeitlich sehr unpassend lag.
Zur Anmeldung reicht es ein kurzes Motivationsschreiben zu verfassen, die Unterschrift des Schulleiters einzuholen (für versicherungstechnische Zwecke) und das letzte Zeugnis beizulegen. Natürlich dürfen da nicht allzu schlechte Noten stehen, aber wirklich wichtig ist, ob man auch in dem Fach, in dem man Vorlesungen belegen möchte gut ist.
Alle Schüler ab der 8. Klasse sind willkommen teilzunehmen und - wie auch bei der Einführungsveranstaltung von den letzten Teilnehmern gezeigt – Scheine zu erwerben, die man auch später im Studium vorzeigen kann. Es war sogar die Rede von zwei Schülern, die mit dem Abitur auch ihren Bachelor-Abschluss erworben hatten, wobei davon, aufgrund des enormen Stresses dringend abgeraten wurde!
Ich habe zwar keinen Schein erworben, da der Prüfungsstoff hauptsächlich der der Hauptvorlesung war, habe aber einige andere Erfahrungen gemacht.
Erstens bekommt man als Teilnehmer des Projektes auch Zugang zu der wirklich umfassenden und zum Lernen gut geeigneten Bibliothek.
Außerdem habe ich selbst den Uni-Alltag, wenn auch durch nur eine Vorlesung erlebt. Der Stress den Zug noch zu erwischen, auch wenn die S-Bahn schon viel zu spät da war scheint einfach dazuzugehören. Man gewöhnt sich auch an all die neuen Begriffe - die anderen Bezeichnungen für die Gebäude und den Unterschied zwischen einer Vorlesung, einem Seminar oder einer Übung.

Die Uni Dortmund vermittelt auch eine sehr lockere und offene Atmosphäre, die mir persönlich sehr gefallen hat. Bei der Einführungsveranstaltung kann man sich mit Schülern austauschen, die schon am Projekt teilgenommen haben.
Daher würde ich das Projekt jeder Schülerin und jedem Schüler weiterempfehlen, die/der vor allem die Motivation hat, sich auch außerhalb der Schule mit einem Fach auseinanderzusetzen, das ihr/ihm sehr naheliegt und dadurch auch zu erfahren, ob dies vielleicht doch nicht der richtige Weg für das zukünftige Studium wäre. Vielleicht ist es auch genau die Bestätigung, die man gesucht hat oder einfach nur eine wertvolle Erfahrung, von der man ganz viel für die eigene Zukunft mitnehmen kann.

Weitere Informationen erhaltet Ihr von Frau Santen, Herrn Schimmel und findet ihr unter:
https://www.tu-dortmund.de/studieninteressierte/studienorientierung/schueleruni/?L=0

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