BURGERS` Ozean

Der Leistungskurs von Herrn Helbig spezialisierte sich auf den bereich Ozean und die dort befindlichen Fische und Korallen.

Burger's Ocean zu besuchen gleicht einem Tauchabenteuer. Von einem Strand aus blickt man auf eine Lagune und man sieht ein Korallenriff.

Dann steigt man hinab in die Lagune und befindet sich sogleich zwischen Hunderten von Fischen und Riffbewohnern. Man macht Bekanntschaft mit bizarren Igelfischen, grotesken Muränen und bunten Riffbarschen.
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Jenseits des Riffs dringt man als Taucher in den unermesslich großen Ozean vor. Aus den geheimnisvollen Tiefen tauchen plötzlich Haie auf oder ein großer Geigenrochen. Die kleineren Fische bleiben in der Nähe eines Schiffswracks oder der Korallenwand. Schließlich gelangt man wieder an eine Felsenküste, wo man durch einen Tunnel, auf allen Seiten umgeben von Fischen, den Ozean wieder verlässt. Die imposanten Adlerrochen bilden den Schlusspunkt eines unvergesslichen Abenteuers.

 

Außer den vielen verschiedenen Fischen im Ozean bekommt man auch Einblicke von der Vielfalt der vielen farbenfrohen Korallen. Die Aufgabe des Leistungskurses war es sich mit diesem Thema näher zu befassen:

KORALLEN

Definition: Korallen sind im Meer lebende, festsitzende, skelettbildende Hohltiere, bei denen die meisten zur Klasse der Blumentiere und einer Untergruppe der Nesseltiere gehören. Es handelt sich um einzelne lebende oder stockbildende Polypen, die mit ihrer Fußscheibe Kalk abscheiden, sodass ein in die Höhle wachsendes Skelett entsteht, auf dem der Weichkörper des Polypen aufsitzt.

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Die meisten Korallen benötigen Wassertemperaturen über 20°C und Sonnenlicht, da sie in Symbiose mit fotosynthetisch aktiven Algen leben. Sie kommen daher überwiegend in den Flachwasserzonen tropischer Meere vor. Zwar ernähren sich die Korallenpolypen von Plankton, das sie mit Hilfe der Nesselkapseln auf ihren Fangarmen erbeuten. Die Algen versorgen sie mit zusätzlichen Nährstoffen und unterstützen außerdem die Kalkproduktion, indem sie CO² für ihre Assimilation aufnehmen.

Daneben gibt es aber auch Kaltwasserkorallen in den kalten Ozeanen, die hier zwischen 40 und 3000m Tiefe ebenfalls ausgedehnte Riffe bilden. Da in diese Tiefen kaum

Sonnenlicht eindringt, nutzen die Kaltwasserkorallen den Nährstoffreichtum der kalten Gewässer, um sich ausschließlich von Plankton zu ernähren.

Korallenriffe haben natürlich viele Bedeutungen wie z.B. als Touristenmagnetpunkt, als Brandungsschutz, als Lebensraum zahlreicher Organismen und als Ressourcen für pharmazeutische Wirkstoffe. Jedoch sind die Korallenriffe auch bedroht, besonders durch den steigenden Tourismus in diesen Gegenden, aber auch durch Umweltkatastrophen, sowie den Fischfang und die Fischzucht.

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Riffe sind eigentlich stabile Systeme, innerhalb bestimmter Rahmenbedingungen bleibt das Ökosystem im Gleichgewicht. Natürliche Schäden durch z.B. Wirbelstürme können sie erdulden und sich auch davon erholen. Dauerstress durch den Menschen ist allerdings riffbedrohend :

10% aller Riffe sind unerholbar beschädigt.

30% aller Riffe sind im kritischen Zustand und werden in den nächsten Jahren sterben.

30% aller Riffe sterben bis zum Jahr 2050.

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