Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen, willkommen auf der Seite der Künstler des Märkischen Gymnasiums!

Visuelle Kultur

Bilder begegnen uns heute überall in den verschiedensten Formen und in unzähliger Menge. Meist nehmen wir diese sehr schnell und flüchtig wahr, was allein dadurch gegeben ist, dass man ein Bild scheinbar schneller erfassen kann als beispielsweise einen Text. Daher heißt es nicht umsonst, dass ein Bild mehr als tausend Worte sagt.

Aber Bilder bergen viele Informationen, die sich, wenn man ein Bild nur flüchtig anschaut, dem Betrachter entziehen und vielleicht im Nachhinein eine ganz andere Bildaussage beinhalten, als es auf den ersten Blick schien. Hier setzt der Kunstunterricht an, der durch eigenes Schaffen von und durch die Auseinandersetzung mit bestehenden Kunstwerken Schülerinnen und Schüler befähigen soll, eine ästhetische, selbstsichere, aber auch kritische Haltung zur Kunst zu entwickeln.

Zielsetzungen des Kunstunterrichts

Das Ziel unseres Kunstunterrichts am MGH ist es, in Anlehnung an den vorgegebenen Lehrplan, die dort geforderten Kompetenzen des Faches im künstlerisch-ästhetischen Bereich entsprechend der jeweiligen Jahrgangsstufe zu fördern. Dazu knüpfen wir an die bestehenden künstlerischen Fähigkeiten aus der Grundschule an und fördern die Erweiterung der bildnerischen Ausdrucksmöglichkeiten der einzelnen Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen des kreativen Schaffensprozesses lassen sich die Erkenntnis- und Erlebnisfähigkeiten ausweiten, so dass ganzheitliches Lernen möglich ist.

Dabei nutzen wir im Kunstunterricht die gesamte Bandbreite von forschend-feststellenden und offen-findenden Verfahren, wobei die Lerninhalte so ausgewählt werden, dass bestehende Kompetenten genutzt, neue erworben und geübt bzw. an weiterführenden Inhalten und Materialien vertieft werden.

Kunst in der Sekundarstufe I (Klassen 5-9) kunst5-9

In den Klassen 5 bis 9 arbeiten wir vorwiegend praxisorientiert, das heißt, das eigene Schaffen mit verschiedensten Materialien und Techniken steht für uns im Vordergrund. Neben dieser „Produktion" künstlerischer Arbeiten, beschäftigen wir uns aber auch mit der Rezeption. Sie beinhaltet die Wahrnehmung und Deutung von eigenen und fremden Kunstwerken und das Gespräch über diese in Anbindung an historische und aktuelle Werke der Kunstgeschichte.

Die Verknüpfung von beidem, Produktion und Rezeption, nutzen wir, um die Bildkompetenz zu fördern, also um eigene Fähigkeiten und Fertigkeiten aufzubauen, das eigene Wissen zu erweitern und Kunstwerke differenziert wahrzunehmen und zu beurteilen. Darüber hinaus orientieren wir uns thematisch an aktuellen Ereignissen, unterstützen schulinterne Aktionen oder gestalten verschiedene Projekte im Rahmen des Kunstunterrichts.

Kunst in der Oberstufe (EF, Q1, Q2)

In der Einführungsphase legen wir den Grundstein des künstlerischen Arbeitens der gymnasialen Oberstufe in Bezug auf Methodik und Inhalte, weshalb die Frage, was „Kunst" überhaupt ist, zunächst im Mittelpunkt der Beschäftigung und Auseinandersetzung mit Kunst steht. Um sich dieser Thematik zu nähern, arbeiten wir mit verschiedenen Verfahren und Materialien in experimenteller Form.

Von der freien grafischen Gestaltung geht es dann zum Gegenstand. Wir vermitteln, wie durch die zeichnerische Erfassung von Konturen, Formen, Proportionen, Licht- und Schattenverhältnissen und durch die Anwendung linearer, flächenhafter und raumillusionärer Bildmittel Stillleben und Landschaften gestaltet werden können. Bei der Analyse und Interpretation von Werken bekannter Künstler aus unterschiedlichen Epochen und Kunstströmungen erhalten wir die nötigen Impulse, um Skizzen für eigene bildnerische Kompositionen anzufertigen, zu reflektieren und zu beurteilen. Unser Kunstunterricht erhält dadurch auch eine theoretische Komponente, die die Schülerinnen und Schüler dazu befähigt, fachsprachlich angemessen über Kunst zu sprechen und die so erworbenen Kenntnisse für eigene Gestaltungen zu nutzen.

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In der Qualifikationsphase I und II bauen wir auf die bisher erworbenen Fähigkeiten, Erkenntnisse und Erfahrungen der Einführungsphase auf und erweitern diese in den Praxisphasen der Q1 durch drucktechnische Verfahren oder beispielsweise das Modellieren mit Ton. Darüber hinaus erweitern wir in den Theoriephasen durch die Auseinandersetzung mit der Kunstgeschichte von der Antike bis zur Moderne auch Analyse- und Interpretationsmethoden und fördern die Urteilsfähigkeit. Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn das Fach schriftlich gewählt wurde.

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Fotos

Des Weiteren kann in der Q1 ein zweistündige Projektkurses Kunst gewählt werden, der die in der Q1 ansonsten obligatorische Facharbeit ersetzt.Wir beschäftigen uns in der Q2 schwerpunktmäßig mit der immer abstrakter werdenden Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Die über die Auseinandersetzung mit Kunstwerken dieser Zeit gewonnenen Erkenntnisse und Erfahrungen nutzen wir, um uns wieder von der Abbildhaftigkeit zu lösen und die Ausdruckskraft zu steigern. Hier schließt sich wieder der Kreis mit Blick auf die in der Einführungsphase erworbenen Erfahrungen bei der experimentellen Auseinandersetzung mit verschiedenen Materialien und Medien.

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