Millionen-Projekt

FESTLICHES Richtfest für den Erweiterungsbau des Märkischen Gymnasiums. Oberbürgermeister kündigt Sanierung der Friedrich-Ebert-Realschule an

22.09.01Merle Brendel (vorne) und Viola Spindler begeisterten beim Richtfest für den Erweiterungsbau des Märkischen Gymnasiums. • Foto: Brackelmann

HAMM-WESTEN • Der Himmel weinte gestern Mittag ein paar Tränen. Doch für das Märkische Gymnasium waren es Freudentränen, denn nur fünf Monate nach der Grundsteinlegung fand das Richtfest für den Erweiterungsbau der Stadtteilschule für den Hammer Westen statt. Für 11,4 Millionen Mark (5,828 Millionen Euro) werden hier zurzeit 37 neue Räume errichtet, die zum Schuljahrsbeginn 2002/2003 bezogen werden sollen. Schulleiter Dr. Hanns-Michael Sennewald, der zum Richtfest zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung sowie benachbarte Kirchen, Schulen und Vereine begrüßte, erinnerte in seiner Rede an das Jahr 1929. Damals habe das Märkische Gymnasium einen 383000 Reichsmark teuren Erweiterungsbau an der Hohen Straße beziehen können.

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Klassik und Pop

15.12.01Schüler des Markischen Gymnasiums stimmten auf Weihnachten ein.• Foto: Zimmermann

HAMM-WESTEN • Die Zuhörer waren begeistert. Mit bekannten Liedern wie "Leise rieselt der Schnee" oder "We wish you a merry Christmas" stimmten die Musikgruppen des Märkischen Gymnasiums in der Bonifatiuskirche auf Weihnachten ein. Ob Smar-Teens, Vokalensemble, F1ötenchor, Streichergruppe, Sextaner-Chor oder Blechbläserensemble - die weit über 100 Aktiven erfreuten das Publikum mit ihren Darbietungen. Gesungen wurden auch moderne Stücke wie "Eternal Flame".

WA vom 15.12.2001

Mehr Freude am Lernen?

SCHULE Hochbegabte Schüler sollen in der ersten Hammer ,,Profilgruppe" besonders gefordert werden. Viele Eltern haben noch Bedenken

Schwer auf Draht: In der Klasse 7b des Markischen Gymnasiums hat es Mathelehrer Ulrich Schlinkert mit den hochbegabten Schülern dieses Jahrgangs zu tun. • Foto: Rother HAMM •

Mathe-Lehrer Ulrich Schlinkert verteilt bunte Karten mit Textaufgaben. Flugs schließen sich Schülerinnen und Schüler zu Kleingruppen zusammen, diskutieren die Fragestellungen, stellen gemeinsam Berechnungen an. "Die Lösung ist nicht richtig." Das dunkelhaarige Mädchen schüttelt den Kopf. "Doch", sagt die Nachbarin, erklärt den Sachverhalt, stellt ihre Überlegungen zur Diskussion. Kurz darauf steht die Losung in allen Heften. Diese Methodik des Mathematik-Lernens in der Klasse 7b am Markischen Gymnasium ist ungewöhnlich. Das liegt daran, dass auch die Klasse 7b ungewöhnlich ist. 18 der 26 Schüler gehören zur erstmals eingerichteten "Profilgruppe" der Hochbegabten.

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