Märkisches Gymnasium ist nicht zu besiegen

BADMINTON Bei der Endrunde der Stadtmeisterschaften verteidigen die acht Schüler ihren Vorjahres-Titel. Hohe Ziele für die Bezirkswettkämpfe

25.11.03HAMM Den Stadtmeister-Titel erfolgreich verteidigt hat einmal mehr die Badminton-Schulmannschaft des Märkischen Gymnasiums. Die acht Jungen und Mädchen setzten sich in der Endrunde gegen die Teams des Beisenkamp Gymnasiums und Friedensschule mit überlegenen Siegen durch. Angetreten war die Badminton-Mannschaft des Märkischen Gymnasiums mit ihrer stärksten Besetzung.

Bei den Jungen spielten Philipp Hohoff, Marcel Dubbi, Marvin Schürkämper und Stefan Müller, bei den Mäd-chen Laura Riffelmann, Fee Piesendel, Sinah Bosch und Inga Hamsen. Der Kern dieser Formation war bereits in der Vergangenheit sehr erfolgreich. So erkämpften sich die Schüler im vergangenen Schuljahr den dritten Platz auf nordrhein-westfälischer Landesebene. Erklärbar werden so die überaus hohen Siege in den Einzel-, Doppel- und Mixed-Spielen. Sowohl die Friedensschule als auch die Mannschaften des Beisenkamp-Gymnasiums befinden sich in einer Aufbauphase. Mit ihren auch deutlich jüngeren Spielern wollen sie nun im nächsten Jahr erneut angreifen. Ohne einen einzigen Ballwechsel zu spielen, wurden die älteren Schüler in der Wettkampfklasse II (1986 -1989) Stadtmeister. Keine weitere Schule hatte für diesen Wettbewerb gemeldet, so dass die Badmintonspieler kampflos in die nächste Runde ziehen. So erfreut sie über diese geschenkte Qualifikation auch sind, so hatten sie diesen Wettbewerb doch auch als Möglichkeit der Standortbestimmung für ihre neu formierte Mannschaft verstanden. Wie bei Schülermannschaften üblich wachsen Leistungsträger aus der Mannschaft heraus. So war Christopher Kade über Jahre ein Garant für die Badminton-Erfolge des Märkischen Gymnasiums. Der heute 17-Jährige legte mit seinen Einzel- und Doppelsiegen häufig den Grundstein für die Meistertitel der vergangenen Jahre. Im Doppel mit Michael Czypion-ka erfolgreich hatte er sich vor den Sommerferien von der Bühne der Schulteams verabschiedet, denn dieses Doppel blieb in Nordrhein-Westfalen im gesamten Wettbewerb ungeschlagen. Aufgabe für Michael Czypionka wird es nun sein, auch ohne Stadtmeisterschaften im Jungenbereich eine schlagkräftige Mannschaft für die Bezirksmeisterschaften aufzubauen, denn die Ziele sind weiter hoch gesteckt.

WA vom 25.11.2003