Schule im Wandel

FESTLICH 97 Abiturienten des Märkischen Gymnasiums im Rahmen einer Feierstunde verabschiedet acht Schüler mit einer „Eins" vor dem Komma

26.06.0497 Abiturienten des Märkischen Gymnasiums wurden gestern feierlich entlassen. ■ Foto: Brauer

HAMM-WESTEN ■ Die einen wirkten souverän und cool, andere rissen erleichtert die Arme in die Höhe, als sie die Bühne der Aula der Friedrich-Ebert-Realschule verließen. Stolze Beobachter waren Eltern, Großeltern und Geschwister der 97 Abiturienten des Märkischen Gymnasiums, die gestern im Rahmen der Entlassungsfeier ihre heiß ersehnten Abschlusszeugnisse erhielten. Erster Gratulant war Schulleiter Dr. Hanns-Michael Sennewald. Er blickte nicht nur zurück, sondern zeigte auch ein Bild von der „Schule der Zukunft" auf.

Diese werde sich in den kommenden Jahren einem starken Wandel unterziehen, spielte er unter anderem auf das Zentralabitur nach zwölf Jahren und die Abschlussprüfungen am Ende der 10. Klasse an. „Schule prüft nicht nur, sondern sie wird auch selbst auf dem Prüfstand stehen." Dass das Märkische Gymnasium für diese Zukunft bestens gerüstet sei, meinte Bezirksvorsteher Udo Schulte. Die Stadtteilschule für den Hammer Westen befände sich bereits in einem innovativen Prozess. Beispiele hierfür seien das naturwissenschaftliche Selbstlernzentrum, die Sprechstunden von Eltern für Eltern, die vorbildliche Integration von Kindern ausländischer Herkunft sowie die Maßnahme „Dreizehn Plus", so Schulte, der den Abiturienten auf ihrem Weg viel Glück wünschte. GANZTAGSBETRIEB WEITERHIN EIN THEMA Dies tat auch Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann. Er riet den jungen Menschen, sich nicht von ihren Träumen abhalten und nicht durch die Miesmacher verunsichern zu lassen. Für den Standort des Märkischen Gymnasiums kündigte er an, dass er sich für einen Ganztagsbetrieb einsetzen werde. Vertreter der Eltern und Jubelabiturienten, Stufenleiter Friedhelm Westphal sowie die Stufensprecher Mathias Szczygiel und Sven Pieninck blickten ebenfalls zurück, wagten aber auch einen Ausblick auf das, was die Abiturienten erwarten könnte. Umrahmt wurde die Entlassungsfeier von den Märkisch Brass, vom Chor der Jahrgangsstufen 9 bis 12, von der AG Sportakrobatik sowie von den Solisten Noel Brefried und Fabian Hielscher. Von den 97 Abiturienten - einige wurden für besondere Leistungen im schulischen und sozialen Bereich ausgezeichnet - haben acht eine „Eins" vor dem Komma. Wibke Guder erzielte die Note 1,1. Entlassen wurden: Julian Adrian, Ayse Akbulut, Israfil Akman, Ina Altberg, Sebastian Baier, Sabrina Bay, Sengül Bayram, Sebastian Simon Behnke, Sebastian Berndt, Patrycja Boncol, David Breier, Jennifer Elisabeth Broek, Inken Brügge, Tobias Brüninghoff, Robert Buske, Ludmila Donis, Anja Eisermann, Melanie Engler, Adrian Erlei, Johannes Agnelo Fernandes, Nadine Franken,. Magdalene Gabriel, Michaela Görke, David Griwotz, Christoph GroßebaUcks, Christoph Grümme, Wiebke Guder, Yvonne Hallmann, Fabian Julius Hielscher, Lukas Hielscher, Stefan Hilse, Markus Holtkötter, Stefanie Hornig, Jasmin Jeziorko, Andreas Johnen, Nadine Kalippke, Tuba Kaplan, Stefanie Kesch, Julia Kisling, Katharina Köckler, Lukas Köpping, Natascha Krause, Stefan Kreiß, Frank Kuhlmann, Julia Kulczynski, Patrick Kurzeja, Julia Lange, Daniel Jerzy Lewandowski, Henrika Maaß, Mareike Matheis, Sandra Merkel, Hannah Meyer, Marina Mittelstadt, Benjamin Naujoks, Katharina Nicpon, Eva Nölle, Henrik Ostermann, Yagiz Özdemir, Jörg Paulsberg, Arthur Perschke, Sven Pieninck, Rebecca Raasch, Dajana Reckhemke, Nadine Reuter, Mela nie Roland, Sven Schietzoldt, Elko Schnur, Nadine Schulenburg, David Schwätter, Ushanthy Shanmugarajah, Christiane Sprute, Willi Stap-pert, Sebastian Stiens, Sonja Strunk, Mathias Szczygiel, Ruwen Tegethoff, Vivien Thiel, Sahinder Topal, Julia Trieloff, Martina Trzcinski, Monika Urbanski, Benjamin Vieting, Phillip Vieting, Dustin Weber, Tanja Webs, Daniel Weiß, Sara Wendhack, Anita Widera, Malta Willems, Viktoria Wolf, Lisa Wortmann, Anna-Maria Wytka, Canan Yildirim, Nadja Zacarias Föhrding, Lena Zöllner, Rene Zörner sowie Nejra Zulic. ■ stg 

WA vom 26.06.2004