Siegeswillen im Reisegepäck

JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA Hammer beim weltgrößten Schulturnier dabei Märkisches Gymnasium will in Berlin im Badminton für eine Überraschung sorgen

21.09.04Neue Trainingsanzüge mit dem Aufdruck „Landessieger NRW" erhielten die Badminton-Spieler des Märkischen Gymnasiums vor ihrer Abreise zum größten Schulsportwettbewerb der Welt in Berlin.

HAMM ■ „Jugend trainiert für Olympia" - das ist der finale Wettkampf für alle Schulsport-Teams. Und eine Hammer Mannschaft ist dabei: das Badminton-Team des Märkischen Gymnasiums. Als Landesmeister Nordrhein-Westfalen fahren die vier Jungen und vier Mädchen zum Berliner Bundesfinale, dem weltgrößten Turnier für Schulmannschaften. Und sie reisen unbeschwert: Dabeisein ist alles, heißt es für die Hammer, während renommierte Sportgymnasien und Badminton-Hochburgen unter Erfolgszwang stehen.

Allerdings haben die Hammer deshalb Ehrgeiz und Siegeswillen keineswegs im Reisegepäck vergessen, für die ein oder andere Überraschung wollen die jugendlichen Schüler schon sorgen - und dabei die eigenen Stärken ausspielen. Dabei hoffen sie, dass die Mädchen mit Laura Riffelmann, Fee Piesendel, Sarah Wewer und Inga Hamsen den großen Rückhalt bilden werden. Laura Riffelmann ist die profilierteste Akteurin des Teams. Die erfolgreiche Vereinsspielerin des BC Herringen gehört zum NRW-Kader und zum „Talent Team Deutschland". Bei den deutschen Meisterschaften belegte sie den siebten Platz. International feierte sie im Doppel Erfolge mit ersten und zweiten Plätzen. Als gut aufeinander abgestimmtes Doppel präsentierten sich bei den bisherigen Schulwettkämpfen Philipp Hohoff und Marcel Dubbi. Wenn es die taktische Aufstellung möglich macht, wollen die beiden auch weiterhin auf diese Weise zu Punkten kommen, ohne ihre eigenen Einzel zu vernachlässigen. Florian Wünnemann und Stefan Müller komplettieren den Jungenteil der Truppe. Das Bundesfinale in Berlin beginnt am Mittwoch und Donnerstag mit den Vorrundenkämpfen. Am Freitag ist der große Finaltag. Sollte die Mannschaft des Märkischen dann noch vertreten sein, so würden die kühnsten Erwartungen der jungen Spieler übertroffen. Vor der Abreise heute Morgen gaben sich die Aktiven eher bescheiden, möchten vielleicht für die eine oder andere Überraschung sorgen und gutes Badminton spielen.

WA vom 21.09.2004