NRW-Finale 2005 findet in Hamm statt

BADMINTON Zuschlag dank der Erfolge des Märkischen Gymnasiums Bronzemedaillengewinner von Berlin werden in Essen geehrt

23.11.04Nach der Ehrung wurden alle nordrhein-westfälischen Teilnehmer für ihre Erfolge und Mühen mit dem weltbekannten Musical Aida belohnt. Das Hammer Team (von links): Laura Riffelmann, Sarah Wewer, Stefan Müller, Philipp Hohoff, Inga Hamsen, Florian Wünn

HAMM ■ Ein Badminton-Großereignis wird es im kommenden Jahr in Hamm geben: die nordrhein-westfälischen Landesmeisterschaften für Schulmannschaften. Dies wurde am Rande einer Sportgala für die Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia" in Essen bekannt.

Am 24. Mai 2005 treffen sich die Sieger der fünf NRW-Regierungsbezirke in der Märkischen Sporthalle, um die neue Fahrkarte zum Finalort Berlin zu lösen. Mit der Übertragung dieses NRW-Endkampfes an den Ausschuss für den Schulsport der Stadt Hamm reagiert das Land auf das überraschend gute Abschneiden der Badminton-Spieler des Märkischen Gymnasiums beim Bundesfinale im September.

Die Hammer Spieler errangen nach spielerisch und kämpferisch überzeugenden Auftritten die Bronze-Medaille. Für diesen Erfolg wurden sie jetzt im Essener Colosseum im Rahmen einer Sportgala geehrt. Zusammen mit elf weiteren nordrhein-westfälischen Medaillenträgern betraten sie für einige Minuten die Bretter der Theater-Bühne, auf denen anschließend das weltbekannte Musical Aida aufgeführt wurde. Und wie bei Sportlerehrungen üblich, mussten sich die Schüler der Märkischen (Laura Riffelmann, Fee Piesendel, Sarah Wewer, Inga Hamsen, Philipp Hohoff, Marcel Dubbi, Florian Wünnemann und Stefan Müller) den Fragen des Moderators stellen. Der deutsche Leistungsschwimmer und Olympiateilnehmer Christian Keller wollte von ihnen vor allem wissen, was er als Schwimmer tun müsse, um im Badminton-Sport erfolgreich zu sein. Laura Riffelmann empfahl ihm Schlagtraining und konnte ihm überzeugend darlegen, dass Leistungsträger im Badminton zwar anders, aber ebenso intensiv und umfangreich trainieren müssen wie Schwimmer. Auf ihre eigenen Ziele hin befragt, gab sie an, durch ihr umfangreiches Training weiterhin in der deutschen und europäischen Spitze mitspielen zu wollen.

WA vom 23.11.2004