Geister und finstere Gestalten

Das Märkische Gymnasium feiert mit rund 1 000 Besuchern sein Schulfest. Zahlreiche Aktionen auf dem Schulhof, in der Schule sowie in der Turnhalle

120905Reaktionsfähigkeit wie hier beim Erbsenschlagen war beim Schulfest des Märkischen Gymnasiums gefragt. ■ Foto: Mroß

HAMM-WESTEN ■ Gerade erst hatten die Schüler der 5. Klasse eine Akrobatikshow hingelegt, schon führten einige Sechstklässler ein kleines Theaterstück auf. Sei es auf der Bühne auf dem Schulhof, in den Klassenräumen oder in der Turnhalle: Auf dem Schulfest des Märkischen Gymnasiums jagte ein Programmpunkt den nächsten. Angesichts dieser Vielfalt zeigte sich Schulleiter Dr. Hanns-Michael Sennewald ganz begeistert: „Mir persönlich macht es sehr viel Spaß." Und diesen Eindruck vermittelten auch die rund 1000 Besucher, die sich durch die Gänge drängten, um in jedem Klassenraum etwas Neues zu entdecken.

Im Chemieraum zum Beispiel machten Lehrer eine Party mit Nebel, Luftballons sowie Lichteffekten und im Biologieraum wurden optische Täuschungen mit einer prismatischen Brille vorgeführt. Schüler der 7. Klassen lockten die Besucher in eine Geisterbahn. Verkleidet als Geister und finstere Gestalten, huschten sie durch zwei abgedunkelte Klassenräume. Ferner gab es im Schulgebäude Informationsstände über unterschiedliche Länder und Orte wie etwa über Kalisz, die Heimatstadt der polnischen Austauschgruppe. Auf dem Schulhof gaben hingegen mehrere Chöre und Blechbläser eine Kostprobe ihres Könnens. Probieren konnten die Besucher auch an den Ständen, an denen kulinarische Köstlichkeiten angeboten wurden. Großer Andrang herrschte am Menschenkicker, bei dem sich die Schüler austoben konnten. Einen weiteren Teil des Rahmenprogramms bildete die Mini-Weltmeisterschaft in der Turnhalle, bei der die Jahrgangsstufen 5 bis 8 antraten. Wer bei so viel Programm den Durchblick verlor, hatte die Möglichkeit an einer Führung durch die Schule teilzunehmen, die von den Schülern der 6. Klassen auf Englisch gehalten wurde. Organisiert hatten die Veranstaltung die Lehrer Björn Sprenger, Inga Kracht, Anka Ratansky und Wolfgang Hagelüken. Aber auch Viele Eltern und insbesondere Schüler seien beteiligt gewesen, so Sennewald. ■ mok

WA vom 12.09.2005