Sportlich Grenzen überwunden

Ein Fußballturnier trugen Märkisches Gymnasium und Friedrich-Ebert-Schule aus

04.03.06Auf manchmal handfeste, dabei aber freundschaftliche Tuchfühlung gingen die Zehntklässler des Märkischen Gymnasiums und der Friedrich-Ebert-Realschule beim Freundschaftsturnier. ■ Foto: Szkudlarek

PELKUM/HERRINGEN ■ Sie sind sich räumlich nahe, und auch zeitlich sind sie verflochten: Viele Friedrich-Ebert-Realschüler haben sich nach ihrer mittleren Reife auf den Weg einige Meter weiter, zum Märkischen Gymnasium gemacht. Doch ging das nicht immer ohne Reibereien ab. Um Konflikte zu begrenzen, haben die Schülervertretungen beider Einrichtungen vereinbart, mehr Kontakte zu pflegen. Ein erster Schritt in diese Richtung war das Freundschafts-Fußballturnier, das die Zehntklässler gestern Vormittag in der Sporthalle des Märkischen ausfochten.

Es ging dabei um die Ehre und um den großen Wanderpokal. Mitschüler, Lehrer und Cheerleader feuerten von den Tribünen aus ihre Mannschaften an - und wenn der Erfolg an der Lautstärke des Jubels gemessen wird, dann haben die Ebert-Schüler wohl am besten geschrien: Die Klassen 10c, 10b und lOe der Realschule holten die drei vorderen Plätze. Um den Wettkampf auf die Spitze zu treiben, hatten sich zusätzlich Auswahlteams zusammengefunden. Hier besiegte die „Republic of FER die „Kings MGH" mit 3:1 und sicherten sich damit den Pokal. Der Impuls kam Ende vergangenen Jahres aus den Schülervertretungen. „Es hat schon mal Reibereien gegeben, und um Vorbehalte abzustellen, ist Sport eine ganz gute Lösung", erklärte Tillmann Grüneberg, Schülersprecher des Märkischen. Grüneberg (MGH) und sein Kollege von der Friedrich-Ebert-Schule, Erhan Yavuz, hoffen, dass das Turnier in den nächsten Jahren zur Tradition wird. ■ ski

WA vom 04.03.2006