Lob aus Arnsberg

Schulinspektoren besuchten das Märkische Gymnasium

Viele positive Aspekte - Umgestaltung des Unterrichts angeregt

PELKUM ■ Schulleiter Dr. Hanns-Michael Sennewald und Maria Gonzalez, Qualitätsbeauftragte am Märkischen Gymnasium, nickten zufrieden: Unterm Strich könne man mit dem Ergebnis der Schulinspektion sehr zufrieden sein, sagten sie im Anschluss an eine Sitzung der Schulkonferenz. Dort wurden die Bewertungen der beiden Inspektoren ausführlich vorgestellt. Im vorigen Jahr hatte sich das MGH als eine von 50 Schulen im Land freiwillig für die Pilotphase gemeldet und im September Besuch von zwei Vertretern der Bezirksregierung in Arnsberg erhalten. Voraussichtlich ab 2007 sollen solche Inspektionen flächendeckend an allen Schulformen in NRW eingeführt werden, um die Arbeit dort zu optimieren.

Darüber hinaus plant Düsseldorf die Durchführung eines Rankings. Bestandteile der Schulinspektion am MGH waren eine Begehung der Schule, der Besuch des Unterrichts, Gespräche mit Lehrern, Schülern, Eltern und der Schulleitung sowie die Erstellung eines Portfolios durch die Schule. „Schüler helfen Schülern" mit 84 Teilnehmern Positiv seien, so Sennewald und Gonzalez, unter anderem die Ausstattung der Fachräume, die Aktivitäten im Bereich des Leistungs und Gesundheitssports, die Förderangebote wie „Schüler helfen Schülern" und die Profilklassen, die Sauberkeit, das Schulklima und die Homepage bewertet worden. Schüler, Eltern und Lehrer, so das Urteil der Besucher aus Arnsberg, identifizierten sich mit ihrer Schule. „Man hat uns bescheinigt, dass wir konsequent unseren Weg gehen und auch für Neuerungen offen sind." Genau davon wird es am MGH, ähnlich wie an den anderen Gymnasien in Nordrhein-Westfalen auch, in den kommenden Jahren einige geben. „Diese betreffen vor allem den Unterricht", sagte der Schulleiter. Hier sei dem Märkischen von den Schulinspektoren ein Standard bescheinigt worden. „Nicht mehr und nicht weniger. Aber das wussten wir vorher", so der Schulleiter. Die Umgestaltung des Unterrichts sei nun einmal nicht von heute auf morgen möglich. „Wir befinden und erst am Anfang", so Sennewald. Die Inspektoren hätten aber eindeutig zu erkennen gegeben, dass man sich auf dem richtigen Weg befände. Der ausschließlich ergebnisorientierte Unterricht gehöre der Vergangenheit an. Vielmehr sollten die Schüler künftig mit in den Unterrichtsprozess einbezogen werden und ihn aktiv mitgestalten. Selbstlernzentren, die Arbeit in Kleingruppen oder der praxisnahe Unterricht gehörten dazu, erklärte der Schulleiter. Was übrigens das von den Schulinspektoren gelobte Projekt „Schüler helfen Schülern" betrifft, so haben sich hierfür derzeit 84 Schülerinnen und Schüler der Klassen 5 bis 9 angemeldet. Betreut werden sie von 24 Pennälern ab der Klasse 10. ■ stg

WA vom 16.03.2006