Selbstbewusst nach Berlin

BADMINTON Zehnköpfiges Team des „Märkischen" beim Bundesfinale
Die Kooperation mit dem BC Herringen zahlt sich weiterhin aus

14.09.06Das Team des „Märkischen": Katharina Kohls, Tiana Piesendel, Fee Piesendel, Lena Kampmann, Laura Riffelmann (oben von links), Dominik Stapelmann, Stefan Müller, Marcel Dubbi, Jan Greifenberg und Philipp Hohoff (unten von links). ■ Foto: pr

HAMM ■ „Berlin, wir kommen!" - dieses Motto gilt für vier Jungen und vier Mädchen des Märkischen Gymnasiums Hamm. Die acht Schüler reisen zum Bundesfinale der Schulen in Berlin (17. bis 21. September), bekannt unter dem Namen „Jugend trainiert für Olympia". Fünf der acht Spieler waren vor zwei Jahren schon einmal dabei, als die Mannschaft des „Märkischen" überraschend den dritten Platz belegte. Verständlich ist es daher schon, dass das Team voller Zuversicht die Reise nach Berlin antritt.

Allerdings ist ihr auch klar, dass sie den sensationell guten Platz von 2004 nicht so einfach wiederholen kann. Dies liegt daran, dass das „Märkische" als ganz „normale" Schule gilt und gegen Sportgymnasien sowie Gymnasien mit dem Schwerpunkt Badminton antreten muss. Andererseits ist das „Märkische" im Badmintonsport kein unbeschriebenes Blatt mehr. Über Jahre hat die Schule Erfolge in der Stadt Hamm, im Regierungsbezirk Arnsberg und bei den nordrhein-westfälischen Meisterschaften ergattert. Eine der Mannschaften holte auf Landesebene den dritten Platz, arbeit mit dem Badminton-Club BC Herringen. Dies gründet auf einer langen Tradition, denn immerhin ist der Vorsitzende des Vereins, Henning Schade, ehemaliger Schüler des Märkischen. Henning Schade wird auch als zusätzlicher Betreuer mit nach Berlin reisen - eine bereits 2004 erfolgreiche Maßnahme, über die sich Laura Riffelmann, Fee Piesendel, Tiana Piesendel, Lena Kampmann, Katharina Kohls, Jan Greifenberg, Philipp Hohoff, Marcel Dubbi, Stefan Müller und Dominik Stapelmann freuen. Und freuen würden sie sich auch, wenn sie nach drei harten Wettkampftagen auf dem Hammer Bahnhof von einer großen „Märkischen" Fangemeinde ebenso herzlich empfangen würden wie 2004, auch wenn es diesmal vielleicht nicht für die Sensation reichen sollte.

■ WA vom 14.09.2006