Das Aus im Viertelfinale

SCHULSPORT Märkisches scheitert in Berlin an Hamburger Gesamtschule Badminton-Team bei „Jugend trainiert für Olympia" in der Platzierungsrunde

20.09.06Fee Piesendel gewann ihr Einzel. Doch das änderte nichts am Ausscheiden des "Märkischen".

BERLIN ■ Da war mehr drin: Die Enttäuschung über die Niederlage stand den Schülern des Märkischen Gymnasiums ins Gesicht geschrieben. Nach der unnötigen Viertelfinalniederlage beim Badminton-Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia" in Berlin gegen die Gesamtschule „Alter Teichweg" aus Hamburg zeigten sie sich mit ihrer Leistung nicht zufrieden, denn zeitweise hatten sich Fehler eingeschlichen, die man sonst nicht sieht.

So gab es statt des denkbaren 4:3-Sieges eine bittere 2:5-Niederlage. Nur zwei Einzel wurden gewonnen. Zum Auftakt der Partie wurden die beiden Doppel ausgetragen. Bei den Jungen vertraten Philipp Hohoff und Jan Greifenberg das Märkische. Nach nervösem Beginn gelang es den beiden jedoch, den Hamburgern Paroli zu bieten. Allerdings kam im ersten Satz das Aufbäumen zu spät, so dass dieser mit 10:15 verloren ging. Den zweiten Satz gestalteten sie zunächst ausgeglichen, doch beim Stand von 13:13 gingen die „Bigpoints" an die Hansestädter. Im Mädchendoppel lief es für Laura Riffelmann und Fee Piesendel zunächst nach Plan. Sie gewannen den ersten Durchgang mit 15:5. Auch in ihr Spiel schlichen sich dann aber nach und nach Fehler ein, so dass sie die Folgesätze mit 11:15 und 2:15 ihren Gegnerinnen überlassen mussten. Die Ausgangslage vor den Einzeln war denkbar schlecht, doch glaubten die Schüler noch an ein Weiterkommen. Im ersten Jungeneinzel hatte Philipp Hohoff gegen den Jugend-Nationalspieler Sebastian Rduch keine Chance, das Match ging mit 4:15 und 5:15 an den Hamburger. Dagegen wuchs Jan Greifenberg im zweiten Jungeneinzel über sich hinaus. Nach verlorenem ersten Durchgang steigerte sich der Schüler des Märkischen von Ball zu Ball und gewann letztlich verdient mit 10:15, 15:11 und 15:11. Im ersten Mädcheneinzel ruhten die Hoffnungen auf Laura Riffelmann, doch auch ihr Spiel war von zahlreichen einfachen Fehlern geprägt. Zudem war sie durch eine wieder aufgetretene Verletzung an der Achillessehne gehandicapt, so dass sie ihr Einzel unerwartet mit 4:11 und 10:13 abgeben musste. Das zweite Mädcheneinzel, in dem Fee Piesendel antrat, entwickelte sich zu einer spannenden Partie. Hatte die Schülerin des MGH den ersten Satz noch mit 2:11 klar verloren, steigerte sie sich und gewann die nächsten Durchgänge mit 11:2 und 11:7. Das abschließende Mixed wurde von Marcel Dubbi und Tiana Piesendel gegen stark aufspielende Hamburger mit 1:15 und 0:15 verloren. In den Platzierungsspielen trifft die Mannschaft des Märkischen jetzt auf das Roland-Gymnasium Burg aus Sachsen-Anhalt. ■ 

WA vom 20.09.2006