Pro und Contra

Bei „Jugend debattiert" kämpfen drei Schulen um den Eintritt ins Landesfinale Schüler überzeugen im Märkischen Gymnasium mit treffenden Argumenten

14.02.07Rede und Gegenrede: Beim Finale von „Jugend diskutiert" üben sich Schüler von drei Hammer Schulen in der Kunst des Argumentierens. Die Sieger fahren zur Landesausscheidung. ? Fotos: Rother

HAMM-WESTEN ■ Den harten, aber auch fairen Umgang mit Meinungsverschiedenheiten übten gestern die Schüler der Parkschule, der Konrad-Adenauer-Realschule und des Märkischen Gymnasiums. Im Rahmen des Wettbewerbs „Jugend debattiert" setzten sie sich mit aktuellen politischen Konflikten auseinander und vertraten ihre Meinungen in emotionalen Debatten.
Durchgeführt wird der Bundeswettbewerb gemeinsam von der Hertie-Stiftung, der Stiftung Mercator, der Heinz-Nixdorf-Stiftung und der Robert-Bosch-Stiftung.

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Alternativer Dämmstoff

Biologie-LK gewinnt Projektwettbewerb am Märkischen Gymnasium Jury bewertet die von zwölf Kursen eingereichten Beiträge

20.12.07Geschafft: Der LK Biologie (Junker) des Märkischen Gymnasiums gewann den Projektwettbewerb zum Thema „Klimawandel". Er stellte einen Dämmstoff aus nachwachsenden Rohstoffen vor. ■ Foto: Szkudlarek

HAMM-WESTEN ■ Der Jubel bei den Schülern des Leistungskurses Biologie (Junker) des Märkischen Gymnasiums kannte keine Grenzen: Beim Projektwettbewerb der Jahrgangsstufe 12 zum Thema „Klimawandel: Erfinde und gestalte deine Zukunft" - er fand das erste Mal überhaupt statt - bekamen sie von der aus fünf Lehrern und zwei Schülern bestehenden Jury die meisten Punkte. Zweiter wurde der LK Physik (Reiche) vor dem LK Deutsch (Hillmann). 239 Schüler, aufgeteilt auf zwölf Gruppen, hatten sich beteiligt. Wie die Jury erklärte, habe der siegreiche Beitrag vor allem durch seine Kreativität überzeugen können. Außerdem sei sehr nachvollziehbar gearbeitet worden. Das freute natürlich die Schüler, die es sich zur Aufgabe gemacht hatten, Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen zu entwickeln.

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Individuelle Förderung

Das Märkische Gymnasium weitet seine Angebote aus „Schwächere und leistungsstarke Schüler profitieren davon"

11.10.07Einige Schüler haben Probleme mit dem Lernen. Unter anderem, hier setzt die Individualförderung des Märkischen Gymnasiums an. • Foto: dpa

HAMM-WESTEN ■ Den Schwachen unter die Arme greifen und die Starken fördern: Schon seit Jahren wird am Märkischen Gymnasium die so genannte Individualförderung praktiziert. Mit der Verabschiedung des neuen Schulgesetzes im Jahre 2005 durch die alte Landesregierung habe man diese in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut und mit Beginn dieses Schuljahres neue Angebote installiert, schildert Schulleiter Dr. Hanns-Michael Sennewald. Diese zögen sich rauf bis in die Oberstufe. Schüler helfen Schülern: Was vor vier Jahren in den Jahrgangsstufen 5 und 6 begann, wurde mittlerweile auch auf die Klassen 7 bis 10 ausgedehnt. Vier Mal in der Woche erteilt eine Gruppe von rund 15 Schülern Nachhilfeunterricht für diejenigen, die in dem einen oder anderen Fach eine Schwäche aufzuweisen haben. „Durchschnittlich 50 Schüler nehmen dieses Angebot wahr. Im Laufe eines Schuljahres können es bis zu 80 werden", sagt Annette Tillmanns, die zusammen mit ihren Kollegen Björn Sprenger und Stephanie Sander das Angebot organisiert.

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Im Konzert der Großen

BADMINTON Platz fünf für das Märkische im Bundesfinale Hammer bestätigen bei „Jugend trainiert für Olympia" Erfolg aus Vorjahr

20.09.07Das Badminton-Team des Märkischen Gymnasiums überraschte beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia" einmal mehr mit dem fünften Platz. ■ Foto: pr

BERLIN ■ Mit einem hervorragenden fünften Platz beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia" unterstrich das Märkische Gymnasium eindrucksvoll, dass die Mannschaft zu den besten Teams im deutschen Schul-Badminton gehört. „Und unter den 'Big Five' ist das Märkisches nunmehr seit Jahren die einzige normale Schule", so der Vizepräsident des Deutschen Badmintonverbandes Klaus Walter. „Es ist die einzige Schule, die nicht Förderstützpunkt Badminton oder Sportgymnasium ist." Und die Freude der acht Jungen und Mädchen aus Hamm über diesen erneuten Erfolg in Berlin war groß: den Vorjahreserfolg wiederholt und den „Profis" aus Kaiser-lautern und Berlin das Fürchten gelehrt. Fast wäre dem Märkischen sogar mit einem Sieg über diese Teams eine Sensation geglückt. Zu verdanken hat das Hammer Team dieses gute Abschneiden vor allem seinen Leistungsträgern Laura Riffelmann, Jan Greifenberg und Philipp Hohoff. Aber auch die anderen Spieler zeigten ihr Können, so dass die insgesamt vier Siege mit jeweils 6:1 recht hoch ausfielen.

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Putzen statt pauken

Die Schüler des Märkischen Gymnasiums räumen ihre Schule auf In der fünften und sechsten Stunde schrubben sie Böden und wienern Möbel

19.06.07Die Schüler des Märkischen Gymnasiums rücken dem Dreck mit Besen und Schaufeln zu Leibe. ■ Foto: Szkudlarek

HAMM-WESTEN ■ Die Sommerferien stehen vor der Tür, der Schulhof bleibt jetzt für Wochen leer. Nur vergilbtes Butterbrotpapier, zerrissene Verpackungen und zertretene Plastikflaschen erinnern an den Schulalltag... Doch genau so wollten die Schüler des Märkischen Gymnasiums ihre Schule zum Schuljahresende nicht hinterlassen. Rund 1000 Kinder und Jugendliche machten sich gestern ans große Aufräumen. „Wir haben uns vorgenommen, die Schule vor den Ferien sauber zu machen", so die stellvertretende Schülersprecherin Meike Klicks. „Und zwar komplett." Schüler aller Stufen putzten sich durch Cafeteria, Pausenhalle, Sporthalle, Klassen- und Fachräume sowie den Hof. „Jede Klasse hatte zwei Räume", so Klicks. „Alle haben Putzmaterial mitgebracht und dann losgelegt." Die fünfte und die sechste Unterrichtsstunde hatte die Schulleitung für die Aktion bewilligt - schließlich war die von der Schülervertretung (SV) und Vertrauenslehrer Björn Sprenger organisierte Aktion ganz in ihrem Sinne.

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