Auf dem Weg zum Ganztag

Märkisches Gymnasium erhält 25000 Euro für Ausbau der Betreuungsform „13 plus"
Zum neuen Schuljahr können somit sechs Gruppen gebildet werden

26.05.07Die Nachmittagsbetreuung am Märkischen Gymnasium wird ausgebaut. ■ Foto: Rother

HAMM-WESTEN ■ Dr. Hanns-Michael Sennewald, Leiter des Märkischen Gymnasiums, strahlt übers ganze Gesicht: Das Düsseldorfer Schulministerium stellt der Stadtteilschule für den Hammer Westen zum neuen Schuljahr rund 25000 Euro für den Ausbau des Betreuungsprogramms „13 plus" zur Verfügung. „Dadurch können wir fünf weitere Gruppen anbieten", so der Schulleiter. Es sei dies ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Ganztagsbetrieb. Dieser wird von Schule und Schulträger schon seit einigen Jahren gefordert. Daher freut es den CDU-Landtagsabgeordneten Oskar Burkert - dieser hatte zusammen mit Kämmerer Jörg Hegemann die gute Nachricht überbracht - besonders, dass das MGH das größte Stück vom Kuchen abbekommt und im Vergleich mit den anderen Hammer Gymnasien die meisten Gruppen (sechs) anbieten kann. „Wir können nun wesentlich mehr Schülern das geforderte Nachmittagsangebot bereitstellen", so der Politiker.

Wie das Angebot aussehen wird, konnte Sennewald gestern allerdings noch nicht sagen. In dön kommenden Wochen werde es weitere Gespräche mit dem Schulträger, dem Kollegium, den Eltern und möglichen Partnern geben. Man wolle die Schüler aber nicht nur einfach betreuen, sondern spezielle Förderangebote schaffen. Zudem müsse es die Möglichkeit geben, in der Schule zu Mittag zu essen. Bei der Betreuungsform „13 plus" handele es sich um ein freiwilliges Angebot, so Sennewald, der sich vor allem bei Oskar Burkert, Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und dem Vorsitzenden des Schulausschusses, Willi Sosna, bedankte. Sie hätten sich in der Vergangenheit intensiv für einen verpflichtenden Ganztagsbetrieb am MGH eingesetzt. „So weit sind wir zwar noch nicht, aber wir befinden uns auf einem guten Weg", freut sich Sennewald. Das erweiterte Angebot wolle man so schnell wie möglich umsetzen. Auch Kämmerer Hegemann begrüßt die Ausweitung des Betreuungsprogramms. An den Grundschulen gebe es Nachmittagsangebote bereits.Ähnliche Initiativen an weiterführenden Schulen seien die logische Konsequenz, so Hegemann. Insgesamt fördert das Land die Nachmittagsbetreuung in 26 Gruppen an elf Hammer Haupt- und Realschulen und Gymnasien. Hierfür werden zum neuen Schuljahr 140600 Euro zur Verfügung gestellt. Burkert: „Mit den zusätzlichen Mitteln wird es gelingen, das Ganztagsangebot an Hammer Schulen deutlich zu verbessern." ■ stg 

WA vom 26.05.2007