Im Konzert der Großen

BADMINTON Platz fünf für das Märkische im Bundesfinale Hammer bestätigen bei „Jugend trainiert für Olympia" Erfolg aus Vorjahr

20.09.07Das Badminton-Team des Märkischen Gymnasiums überraschte beim Bundesfinale Jugend trainiert für Olympia" einmal mehr mit dem fünften Platz. ■ Foto: pr

BERLIN ■ Mit einem hervorragenden fünften Platz beim Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia" unterstrich das Märkische Gymnasium eindrucksvoll, dass die Mannschaft zu den besten Teams im deutschen Schul-Badminton gehört. „Und unter den 'Big Five' ist das Märkisches nunmehr seit Jahren die einzige normale Schule", so der Vizepräsident des Deutschen Badmintonverbandes Klaus Walter. „Es ist die einzige Schule, die nicht Förderstützpunkt Badminton oder Sportgymnasium ist." Und die Freude der acht Jungen und Mädchen aus Hamm über diesen erneuten Erfolg in Berlin war groß: den Vorjahreserfolg wiederholt und den „Profis" aus Kaiser-lautern und Berlin das Fürchten gelehrt. Fast wäre dem Märkischen sogar mit einem Sieg über diese Teams eine Sensation geglückt. Zu verdanken hat das Hammer Team dieses gute Abschneiden vor allem seinen Leistungsträgern Laura Riffelmann, Jan Greifenberg und Philipp Hohoff. Aber auch die anderen Spieler zeigten ihr Können, so dass die insgesamt vier Siege mit jeweils 6:1 recht hoch ausfielen.

In der Vorrunde besiegten die Hammer die Landesvertreter aus Bremen und Baden-Württemberg. Spannend wurde es gegen den Top-Favoriten aus Kaiserslautern, denn bereits in den Eröffnungsdoppeln gab es Badminton auf höchstem Niveau. Beide Partien musste das Märkische nach wechselndem Spielverlauf abgeben, ebenso die zwei hart umkämpften Jungen-Einzel mit Jan Greifenberg und Philipp Hohoff, während Laura Riffelmann ihr Einzel sicher gewann. Trotz dieser Niederlage hatte sich das Märkische für das Viertelfinale qualifiziert, traf hier aber bereits auf den nächsten dicken Brocken, den Vorjahressieger aus Berlin. Und die hoch gehandelten Berliner mussten um ihr Weiterkommen zittern. Das Jungen-Duo Greifenberg/Hohoff gestaltete das Doppel ausgeglichen, verlor aber unglücklich. Parallel liefen das Jungen-Einzel und das Mixed. Die jeweils ersten Sätze gingen an die Hammer. Ein Spiel mussten sie dann allerdings im dritten Satz verloren geben, so dass sie zwar die Chance zum Weiterkommen hatten, schließlich aber doch in die Platzierungsrunde fünf bis acht einzogen. Hier schalteten sie zunächst den Saarland-Vertreter aus Ottweiler mühelos aus. Im Spiel um Platz fünf traf Hamm auf Hofheim (Hessen). Greifenberg/Hohoff gewannen das Doppel genauso wie Philipp Hohoff und Laura Riffelmann ihre Einzel. Riffelmann/Piesendel, Jan Greifenberg und Tiana Piesendel mussten dagegen jeweils in den dritten und entscheidenden Satz. Alle drei Spiele wurden schließlich gewonnen, und das Märkische Gymnasium hatte auch in diesem Jahr bewiesen, dass es im Konzert der fünf Großen im Schul-Badminton mitspielen kann. 

WA vom 20.09.2007