Hammer Premiere

Austauschschüler des „Märkischen" sehen zum ersten Mal Schnee

Die 16- bis 18-Jährigen aus Brasilien und Mexiko fühlen sich hier sehr wohl

22.12.08Fühlen sich im Schatten des Elefanten pudelwohl: Die Austauschschüler Hamilton da Silva (links), Nazarely Sibaja Arias (2. von links) und Fernando Gonzalez Garcia (rechts). Betreut werden zwei von ihnen durch Birgit Stephan, Lehrerin am Märkischen Gymnasium. ■ Foto: Mroß

HAMM-WESTEN ■ Eigentlich sind sie an sommerliche Temperaturen gewöhnt. Und als Ende November der Winter seine Vorboten auch nach Hamm schickte, staunten Hamilton da Silva, Fernando Gonzalez Garcia und Nazarely Sibaja Arias nicht schlecht: Für die drei Austauschschüler des Märkischen Gymnasiums war es das erste Mal, dass sie so etwas wie Schnee gesehen haben. Vor allem die junge Mexikanerin aus Hamms Partnerstadt Mazatlän war begeistert. Ihr gefalle die Kälte sogar gut. „Denn in meiner Heimat ist es mir oft zu heiß", schmunzelt Nazarely. Derzeit wohnt die 18-Jährige, die über das Partnerschaftsprogramm in die Lippestadt gekommen ist, bei einer polnischstämmigen Familie in Bockum-Hövel. Auch schon ein paar Brocken Polnisch habe sie dort gelernt, erzählt sie.

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Märkisches Gymnasium spendet 7000 Euro aus Sponsor

20.12.08Vorzeitig Bescherung feierte gestern die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin: Drei Vertreter des Märkischen Gymnasiums überreichten dem Leiter, Prof. Dr. Lothar Reinken, eine Spende über 7000 Euro. Das Geld stammt aus dem Sponsorenlauf, den die SV kurz vor den Sommerferien mit Unterstützung einiger Lehrer organisiert hatte. 261 Schüler und 13 Lehrer hatten sich seinerzeit beteiligt und insgesamt 10172,52 Euro erlaufen. Der Rest des Geldes fließt ins Pausenspiel am MGH, für das die SV mit Hilfe der Schüler und eines Referendars ein Konzept erstellen möchte. Unser Foto zeigt: (von links) Prof. Dr. Lothar Reinken, Ariane Rasseck (Mitorganisatorin) sowie die Schülersprecher Meicke Klicks und Fridolin Zinke. ■ stg/Foto: Mroß 

WA vom 20.12.2008

Start in den Ganztag

Das Märkische Gymnasium benötigt eine Mensa für mehrere hundert SchülerAb dem Schuljahr 2011/12 reicht die Cafeteria nicht mehr aus

HAMM-WESTEN ■ Die Umwandlung des Märkischen Gymnasiums (MGH) in ein gebundenes Ganztagsgymnasium war das zentrale Thema beim „Tag der offenen Tür" für die Viertklässler und deren Eltern. Nicht nur, dass viele Schüler und Eltern aufgrund der Berichterstattung in den Medien bereits gut informiert gewesen seien. Wie Schulleiter Dr. Hanns-Michael Sennewald ausführte, habe es auch viele positive Reaktionen gegeben. Wie sich diese bei den Anmeldungen - sie finden zwischen dem 26. Januar und dem 13. Februar 2009 statt - niederschlagen werden, konnte der Schulleiter aber nicht einschätzen. „Wir müssen abwarten." Mittelfristig macht der Ganztagsbetrieb am MGH, der mit jedem neuen Schuljahr schrittweise ausgebaut wird, bauliche Veränderungen erforderlich. Diese beziehen sich vor allem auf das Mittagessen. Wie der Schulleiter betonte, könne die Verpflegung von 200 Schülern über die bestehende Cafeteria abgewickelt werden - und zwar in Form eines Schichtbetriebs. Bei der Auswahl der Speisen wolle man die Eltern beteiligen. Darüber hinaus benötige man zusätzliche Unterrichtsräume im Obergeschoss des Anbaus, der derzeit von der Friedrich-Ebert-Realschule genutzt werde. „Ab 300 Schülern im gebundenen Ganztag brauchen wir eine Mensa." Ausgehend von etwa 100 neuen Fünftklässlern pro Jahr müsste sie bis zum Schuljahrsbeginn 2011/12 fertig sein. Dem Schulleiter schwebt dabei aber nicht nur eine Mensa vor. Sie sollte auch für größere schulische Veranstaltungen genutzt werden können. Er denke dabei unter anderem an die Abiturfeiern, die aufgrund der vielen Schüler derzeit in der Sporthalle stattfinden müssten.

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Erneute Ausschreibung

Noch kein neuer Leiter fürs Märkische Gymnasium gefunden

HAMM-WESTEN ■ Schwieriger als von Schule, Stadt und der Bezirksregierung in Arnsberg erwartet gestaltet sich die Suche nach einem Nachfolger für Dr. Hanns Michael Sennewald: Mit Ende dieses Schulhalbjahres geht der Leiter des Märkischen Gymnasiums in den Ruhestand. Doch auch gut sieben Wochen vor seinem offiziellen Abschied ist noch völlig offen, wer ihn beerben wird. Wie Schuldezernent Jörg Hegemann auf Anfrage sagte, habe die erste Stellenausschreibung der Bezirksregierung „zu keinem Ergebnis geführt". Daher müsse die Schulleiterstelle erneut ausgeschrieben werden. „Ich gehe davon aus, dass dies noch in diesem Monat der Fall sein wird", so der Dezernent. Bis dann aber auch tatsächlich ein Nachfolger gefunden ist, werden noch einige Monate vergehen. „Bis zum 1. Februar 2009 wird es sicherlich nichts mehr werden", so der Dezernent. Nach der Ausschreibung müsse Arnsberg zunächst eine Vorauswahl treffen und gegebenenfalls eine Bewertung der Kandidaten vorlegen. Danach werde sie der Schulkonferenz Vorschläge machen. „Und diese muss dann entscheiden", so Hegemann, der hofft, dass die Sennewald-Nachfolge „im Frühjahr" geklärt ist. Aus seiner Sicht ist eine mehrmonatige Vakanz allerdings kein Problem. Auch hinsichtlich des mit dem neuen 5. Schuljahr beginnenden Ganztagsbetriebs sei die Schule gut aufgestellt, meinte Hegemann.

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"Ja" zum Ganztagsbetrieb

HAMM-WESTEN ■ Die Umwandlung des Märkischen Gymnasiums in eine gebundene Ganztagsschule – los soll es ab dem Schuljahr 2009/10 mit dem neuen 5. Schuljahr gehen – hat eine weitere Hürde genommen: Nach dem Schul- und Sportausschuss empfahlen auch die Pelkumer Bezirksvertreter im Rahmen ihrer gestrigen Sitzung einstimmig die entsprechende Vorlage. Entscheidungsgremium ist der Rat, der sich am 9. Dezember trifft. Einen Kritikpunkt gab‘s aber trotzdem. SPD und Grüne bemängelten, dass sich keine Hammer Realschule für die Umwandlung in eine gebundene Ganztagsschule ausgesprochen habe. Hier sei eine Chance vertan worden, spielten Karsten Weymann (Grüne) und Wilfried Bülling (SPD) auf die neue Pelkumer Realschule am Standort der Kopernikusschule an. Auch den dortigen Schülern sollte mit Hilfe des gebundenen Ganztags eine weitere pädagogische Förderung ermöglicht werden, so Bülling. Verwaltung und Schule sollten verstärkt auf dieses Ziel hinarbeiten, so der Fraktionschef.

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