„Wundervolle Welt" siegt

AKTION Hammer Oskar für Literaturkursus des Märkischen Gymnasiums Martin-Luther-Schüler gewinnen bei Jüngeren - „Hot-Pott" geht ans „Casino"

14.11.08Die Gewinner des 14. Hammer Medienwettbewerbs nach der Preisverleihung gestern Abend. ■ Foto: Szkudlarek

HAMM ■ "What a wonderful world" ist eine aufwändige, perfekte Produktion mit philosophischer Tiefe, dazu gibt's ein ausgefeiltes Drehbuch und eine anspruchsvolle Erzählstruktur: Mit dieser Begründung verlieh die Jury der 14. Medien-Wettbewerbs gestern Abend im Cinemaxx den „Hammer Oskar" an den Literaturkursus 07/08 des Märkischen Gymnasiums, der zeitgleich Sieger in der Alterskategorie 2 (ab 15 Jahre) ist. Auf Platz zwei kam hier der Kurzfilm „ICE-T" von Malte Kleditzsch und Julian Becker. Ihre Produktion ebenfalls gelobt wurde, bei dem der Jury aber der Titel unklar blieb und eine Szene mit einem abgerissenen Arm nicht gefiel. „ICE-T" erhielt zusätzlich den Sonderpreis des Film- und Videoclubs, weil besonders viele Elemente einer Kinoproduktion gelungen aufgegriffen worden seien.

In der Altersstufe bis 15 Jahre siegte die Videogruppe der Martin-Luther-Schule, die ihren Streifen schon „Gewinner" genannt hatte. Der Film ist laut Jury gelungen, es gebe allerdings einige Längen. Die Zuschauer indes waren begeistert und statteten die Macher mit dem Publikumspreis aus. Den zweiten Platz holte hier „Die Schmetterlingswiese" der Schulgarten-AG des Galilei-Gymnasiums -eine aufwändig mit der Trickboxx gestaltete Produktion mit einer guten Geschichte. Die beiden ersten Preise sind mit je 75 Euro dotiert, die zweiten mit 50 Euro. Für die Aufteilung in zwei Alterskategorien hatte sich die Jury erstmals entschieden, weil die Qualitätsunterschiede deutlich gewesen seien. Der „Hot-Pott", der Pokal des Hammer Onlineportals für Jugendliche, ging an die Videogruppe des Jugendzentrums Casino für „Rauchen kostet!". Besonders anerkannt wurde, dass 85 Personen in diese Produktion einbezogen wurden und das Thema speziell Jugendliche anspreche. Einen Sonderpreis gab es diesmal vom Cinemaxx für die Videowerkstatt 1 von Dana Schade: „Froschperspektive" ist laut Jury ein geheimnisvoller Film mit besonderer Note, der viele Interpretationen provoziere. Das Mädchen allerdings habe für ein Kind zu alt gewirkt. ■ san

WA vom 13.11.08