Erfolg für Nichtraucher

Die Klasse 7b des Märkischen Gymnasiums siegt beim Landeswettbewerb
AOK Westfalen-Lippe lobt „ausgefallenes und umfangreiches Projekt“

01.07.09Die Klasse 7b des Märkischen Gymnasiums war beim Wettbewerb „Be smart – don‘t start“ der AOK Westfalen-Lippe auch auf Landesebene erfolgreich. Foto: Wiemer

HAMM-WESTEN Eigentlich war der bundesweite Wettbewerb „Be smart – don‘t start“ der AOK, der von November letzten Jahres bis April auch in Hamm durchgeführt wurde, fast schon Geschichte. Nicht so für die 7b des Märkischen Gymnasiums, die eine Sonderehrung erfahren hat: Zusammen mit zwei weiteren Klassen erhielt sie den Landespreis. Um überhaupt teilnehmen zu können, musste es in den Klassen 90 Prozent Nichtraucher geben. „Während des Wettbewerbs mussten sie dann komplett rauchfrei bleiben“, erläuterte Vertriebsleiter Jörg Kock von der Hammer AOK, die den Wettbewerb seit Jahren gemeinsam mit der Stadt Hamm und dem Arbeitskreis für Jugendhilfe e.V. vor Ort durchführt. Insgesamt 48 Hammer Klassen hätten bis zum Ende durchgehalten. Für ihre Projektarbeiten seien fünf von ihnen mit besonderen Preisen belohnt worden, darunter auch die 7b des Märkischen Gymnasiums.

„Gleichzeitig haben wir sie und ihr Projekt für den Landeswettbewerb angemeldet“, berichtete Kock. Dort trafen die Hammer Schüler auf starke Konkurrenz, denn 27 Städte und Kreise hatten der AOK Westfalen-Lippe die besten Projekte zur Prämierung vorgeschlagen. „Wir freuen uns deshalb, dass einer der drei Landespreise nach Hamm geht und die 7b für ihre umfangreiche Arbeit belohnt wurde“, so Kock. 500 Euro für die Klassenkasse Die Klasse von Martin Sommermeyer hat unter anderem aufwendig Filme gedreht (Passivrauchen), mehrere Interviews zum Thema „Rauchen“ geführt und bei ihrer Aktion die gesamte Schule eingebunden, so dass sich das Thema nicht nur auf den Klassenverband beschränkt hat. Für die Zielgruppe der Schüler passend, stellte die 7b zudem in einem weiteren Film das Nintendo-DS-Spiel „Nichtraucher-Couch“ vor. „Sehr anschaulich, mit schöner musikalischer Untermalung, wurden die Inhalte des Spiels genutzt, um die Folgen des Rauchens zu verdeutlichen und für das Nichtrauchen zu werben“, so Kock, der sich nicht nur bei den Schülern, sondern auch bei deren Projektleiterin Friederike Wiese bedankte. Rechtzeitig vor den Sommerferien hatte der Vertriebsleiter den Schülern für ihr „ausgefallenes und umfangreiches Projekt“ den Sonderpreis mitgebracht: Ein Gutschein über 500 Euro für gemeinsame Unternehmungen im Klassenverband.

WA vom 01.07.2009