Mensaverein vor Gründung

Märkisches Gymnasium und Stadt bereiten die Satzung vor
Verein soll langfristig Ausgabe von bis zu 800 Essen organisieren

HAMM-WESTEN ■ Mit dem Caféteriaverein, der schon seit vielen Jahren die Essensausgabe in der Caféteria des Märkischen Gymnasiums organisiert, wurde die Grundlage bereits geschaffen. „In Abstimmung mit der Stadt müssen wir allerdings noch eine präzise rechtliche Konstruktion schaffen“, sagte Schulleiterin Ursula Möhrle mit Blick auf den zu gründenden Mensaverein des Ganztagsgymnasiums im Hammer Westen. Dieser soll in Zukunft nicht nur die Essensausgabe an die Ganztagsschüler, sondern auch den Verkauf von Brötchen, Obst und Getränken an die übrigen Schüler organisieren. Die Pädagogin geht davon aus, dass es „Anfang 2010“ zur Gründung des Mensavereins kommen wird. Derzeit sei man dabei, die Satzung auszuarbeiten. Somit werde der Verein auch einen richtigen Vorstand bekommen. Erforderlich wird die Gründung des Mensavereins durch den Ganztagsbetrieb am MGH. Seit Beginn des Schuljahres 2009/2010 werden 120 der 150 Fünftklässler drei Mal in der Woche mit einer warmen Mahlzeit versorgt.

Im kommenden Schuljahr kommen dann die neuen Sextaner – deren Zahl steht noch nicht fest – hinzu. Bis zur Fertigstellung der neuen Mensa werden sie ihr Mittagessen in der Caféteria einnehmen. Mit Beginn des Schuljahres 2011/12 soll die Essensausgabe dann in der Mensa beziehungsweise im Forum erfolgen, mit dessen Bau im Frühjahr 2010 begonnen werden soll. Ein entsprechendes Angebot soll es auch für die Schüler des Elisabeth-Lüders-Kollegs und der Friedrich-Ebert-Realschule geben. Langfristig geht die Stadt von 600 bis 800 Mittagessen aus. Gründungsversammlung Anfang 2010 Und deren Verteilung will erst einmal organisiert sein. „Daher wollen wir den Mensaverein gründen“, so Möhrle. Zu dessen Aufgaben werde auch der Einzug des Essensgeldes gehören. „Wir wollen den verwaltungstechnischen Aufwand so gering wie möglich halten, um die Mahlzeiten zu einem sozialverträglichen Preis anbieten zu können“, so die Schulleiterin. Favorisiert werde derzeit eine Art Chipsystem. Einzelheiten müssten aber noch besprochen werden, sagte Möhrle, die allerdings davon ausgeht, dass der Rahmen für den Verein und den künftigen Mensabetrieb „noch in diesem Jahr“ steht. Auch der Mensaverein wird, wie schon der Caféteriaverein, auf die Unterstützung freiwilliger Kräfte angewiesen sein. Derzeit helfen rund 25 ehrenamtlich tätige Mütter und Väter den bezahlten Mitarbeitern. „Jeder, der dem Verein helfen möchte, ist willkommen. Das trifft auch auf Geldspenden zu“, sagte die Schulleiterin. ■ stg 

WA vom 02.12.2009