„Modell der Zukunft“

NRW-Schulministerium lobt Ganztags-Umbau am Märkischen Gymnasium Barbara Sommer: „Das Abitur in zwölf Jahren ist zu schaffen“

21.11.09.bSie hätten noch nie eine Ministerin gesehen, sagten die Fünftklässler bei der Begrüßung Barbara Sommers, und durften sie dann auch noch berühren. Foto: Rother

HAMM-WESTEN ■ Ein klares Bekenntnis zum gebundenen Ganztag an weiterführenden Schulen legte NRW-Schulministerin Barbara Sommer gestern Morgen bei ihrem Besuch im Märkischen Gymnasium ab. Dort werden seit Mitte dieses Schuljahres 146 Fünftklässler an mindestens drei Wochentagen bis 15 Uhr unterrichtet. Der Ganztagbetrieb sei „das Modell der Zukunft“, sagte die CDU-Politikerin. Er sichere den Bildungserfolg und – durch das Erleben von Gemeinschaft unter anderem beim Mittagessen – die Zufriedenheit der Schüler. Die Einführung des Ganztags in NRW beschrieb sie als „stille Revolution“. Vom „Märkischen“ nehme sie einen „sehr, sehr guten Eindruck“ mit, sagte Sommer, die selbst den Lehrerberuf erlernt hat. So werde hier „sehr schülerbezogen“ gearbeitet. Beeindruckt zeigte sich die Ministerin vom Einsatz des Gymnasiums für Jugendliche mit Migrationshintergrund. So haben seit 1975 hier 171 junge Türken das Abitur gemacht, davon sind heute zum Beispiel 17 Ärzte, 14 Juristen und jeweils 18 Lehrer und Ingenieure.

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Freude über Mensa

Bezirksvertretung Pelkum empfiehlt Neubau im Schulzentrum West
Ausreichende Versorgung mit Lehrern am Märkischen Gymnasium gefordert

HAMM-WESTEN ■ Auch wenn die erste Arbeitssitzung der neuen Bezirksvertretung Pelkum gerade einmal 30 Minuten dauerte: Mit dem Baubeschluss für den 4,2 Millionen Euro teuren Neubau von Mensa/Forum im Schulzentrum West hatten die Politiker gleich einen „Hochkaräter“ auf der Tagesordnung stehen – auch wenn sie die entsprechende Vorlage nur zu beraten hatten. Beschlussorgan ist der Rat. Und der trifft sich am 17.November. Wie bereits zuvor im Schul- und Sportausschuss, stieß die Vorlage auch bei den Bezirkspolitikern auf große Zustimmung, so dass sie sie mit 19 Ja-Stimmen empfahlen. Schon die Umwandlung des „Märkischen“ in ein gebundenes Ganztagsgymnasium habe man seinerzeit begrüßt, sagte SPD-Fraktionschef Wilfried Bülling. Folglich werde man auch den Bau von Mensa und Forum empfehlen. „Und ich hoffe, dass der Neubau dem gesamten Stadtbezirk zugute kommt.“

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Zustimmung für Mensa-Pläne

 Schulausschussvorsitzender und FDP begrüßen Neubau am Märkischen Gymnasium Oskar Burkert (CDU): „Das sind 4,2 Millionen gut investiertes Geld"

HAMM-WESTEN ■ Die Beschlussvorlage zum Neubau der Mensa beziehungsweise zum Forum am Schulzentrum West (unsere Zeitung berichtete) stößt beim neuen Vorsitzenden des Schulausschusses auf große Zustimmung. „Das sind 4,2 Millionen gut investiertes Geld. Das Raumprogramm ist überzeugend. Wir werden damit das Schulzentrum West ganz erheblich aufwerten“, sagte Oskar Burkert (CDU). Mit diesem Neubau mache die Stadt einen wesentlichen weiteren Schritt in ein qualifiziertes Ganztagsangebot in allen Schulformen, besonders im Hammer Westen. Auch die neue Organisationsform der Mittagsverpflegung über einen Mensaverein wird seitens der CDU begrüßt. Die Auswahl des Cateringunternehmens, der Geldeinzug und die gesamte Abstimmung dieses Bereiches soll diesem neu zu gründenden Verein übertragen werden. „Das ist eine gute Lösung und sie fordert eigenes Engagement.“

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Platz für 300 Schüler

Stadt stellt Raumprogramm für neue Mensa im Schulzentrum West vor

Bauarbeiten sollen im zweiten Quartal 2010 beginnen

04.11.09Das Hauptgebäude des Märkischen Gymnasiums im Blick: Auf der Freifläche zwischen den Pavillons und der Friedrich-Ebert-Realschule sollen im zweiten Quartal 2010 die Arbeiten zur Errichtung von Forum und Mensa beginnen. ■ Foto: Rother

HAMM-WESTEN ■ Das Konjunkturpaket II der – alten – Bundesregierung macht‘s möglich: Für rund 4,2 Millionen Euro soll das Schulzentrum West (Märkisches Gymnasium, Friedrich-Ebert-Realschule, Elisabeth-Lüders-Kolleg) eine neue Mensa/Forum bekommen. Das hierfür erforderliche Raumprogramm wurde in den vergangenen Wochen erarbeitet und soll vom Rat der Stadt Hamm bereits auf seiner Sitzung am 17.November beschlossen werden, damit die Architekten und Ingenieure die weiteren Planungen erstellen können. Nach Angaben der Stadtverwaltung werden die Arbeiten auf der Freifläche zwischen dem Pavillon des „Märkischen“ und der Friedrich-Ebert-Realschule voraussichtlich im zweiten Quartal 2010 beginnen. Der Abschluss der Maßnahme sei, so Schuldezernent Jörg Hegemann auf Anfrage unserer Zeitung, für Mitte 2011 geplant. „Und damit zum Schuljahresbeginn 2011/12.“ Neben einer Mensa (rund 440 Quadratmeter) umfasst das Raumprogramm unter anderem drei Gruppenräume (jeweils rund 38 Quadratmeter), eine Caféteria (rund 77 Quadratmeter), eine Küche (rund 35 Quadratmeter), Toiletten sowie ein Behinderten-WC. Einschließlich diverser Nebenräume sind dies gut 1000 Quadratmeter.

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Glaube und Toleranz

Rund 300 Schüler des „Märkischen“ nehmen an religiöser Schulwoche teil

Schule sieht „wichtigen Beitrag zur Lebensplanung und Identitätsfindung“

10.10.09Mit Glaubens- und Lebensfragen befassten sich die Schüler der Jahrgangsstufen 11 und 12 des MGH. ■ Foto: Zimmermann

HAMM-WESTEN ■ Bereits seit 1947 gibt es in Westfalen die religiöse Schulwochenarbeit. Sie gehört damit zu den ältesten ökumenischen Gemeinschaftsprojekten von überregionaler Bedeutung, die immer noch Bestand haben. Und die religiöse Schulwoche erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. „Jedes Jahr besuchen wir etwa 22 Schulen in Westfalen. Auf der Warteliste stehen aber rund 60 Schulen“, berichtete Pfarrerin Angelika Ludwig. Zusammen mit der katholischen Diplom-Theologin Daniela Bröckl, einigen Studenten und weiteren Honorarkräften war sie in den vergangenen Tagen am Märkischen Gymnasium zu Gast, um mit rund 300 Schülern der Jahrgangsstufen 10 und 11 über Lebens- und Glaubensfragen nachzudenken. Die Konfession spielte dabei keine Rolle. Neben Katholiken und Protestanten hätten auch Muslime, Hindus und auch Konfessionslose an der Veranstaltung teilgenommen.

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