Laufen für guten Zweck

Das „Märkische" sammelt für Schulhofgestaltung und Kinderhospizverein. Nach ersten Schätzungen dürften rund 10000 Euro zusammenkommen

18.09.10Rund 10000 Euro kamen beim Sponsorenlauf des Märkischen Gymnasiums zusammen. ■ Foto: Mroß

HAMM-WESTEN ■ Nach vorsichtigen Schätzungen sind beim Sponsorenlauf des Märkischen Gymnasiums rund 10000 Euro zusammengekommen. Zum zweiten Mal hatten sich rund 700 Schüler und auch Lehrer auf dem Sportplatz im Friedrich-Ebert-Park in den Dienst der guten Sache gestellt. Die Einnahmen gehen zum Großteil an den Deutschen Kinderhospizverein, der Rest fließt in die Gestaltung des Schulhofs. Das erste Mal fand die Veranstaltung 2008 statt. Die Schüler hatten im Vorfeld eine Laufkarte erhalten und im Verwandten- und Freundeskreis Sponsoren gesucht. Die zahlen ihnen pro gelaufener 400-Meter-Runde einen beliebigen Betrag, insgesamt wurde jedoch ein selbst gewählter Maximalbetrag gewählt. Um 9.30 Uhr ging es los, nachdem Schulleiterin Ursula Möhrle die Läufer begrüßt und Oberbürgermeister den Startschuss gegeben hatten. Im Verlauf des Tages kamen etwa 500 Besucher, um die Läufer anzufeuern.

Für Kurzweil sorgten auch Musik und eine Hüpfburg. Außerdem gab es ein Kuchenbüfett. Gespendet von Eltern, geht der Erlös ebenfalls an den Deutschen Kinderhospizverein. Organisiert wurde der Lauf durch die Schülersprecher Lukas Zwilling und Marcel Rafalski. Hilfe bekamen sie von zwei ehemaligen Schülersprecherinnen und den drei Vertrauenslehrern Björn Sprenger, Miriam Kemper und Anne Holthues. Sie alle sind sehr zufrieden mit den Ergebnissen. „Manche Schüler bekommen durch ihren Lauf an die 100 Euro zusammen, das ist schon toll“, freute sich Kemper. Die geschafften Rundenzahlen waren dabei ganz unterschiedlich. Einige Schüler liefen zwei oder drei Runden, andere deutlich mehr. „Der Rekord lag bei 50 Runden“, so Kemper. 20 Kilometer für den guten Zweck seien eine beachtliche Leistung. Anreiz zum Laufen gab es genug. Die Idee, an den Deutschen Kinderhospizverein zu spenden, kam bei allen Schülern gut an. „Wir haben unglaublich viele positive Reaktionen bekommen“, freute sich Zwilling. Im Vorfeld hatten er und Rafalski die Schüler auch mit dem Thema vertraut gemacht. So war bereits am Kinderhospiztag am 10. Februar eine kleine Aktion gestartet worden, bei der auch Informationen verteilt wurden. Außerdem wurde in den Schulklassen der Film „Moritz - Wäre cool, wenn sie ein Engel wird“ gezeigt. In dem Film schildert ein Junge die Erfahrungen mit seiner todkranken Schwester. „Das hat viele bewegt und für das Thema Kinderhospizarbeit sensibilisiert“, berichtete der Schülersprecher des Märkischen. ■ gei

WA vom 18.09.2010