Ehrgeiziges Ziel gesetzt

Bildungsmesse in den Zentralhallen soll im Veranstaltungskalender etabliert werden

18.11.2012Noch mehr zum Thema Bildung in den Zentralhallen: Bei der Ganztagsmesse für die Primarstufe und die Sekundarstufe I im Mai mit Ministerin Sylvia Löhrmann gab es bereits ein volles Haus, die Messe Anfang Dezember soll auch ein Erfolg werden. ■ Foto: zdi

HAMM ■ Dr. Alexander Tillmann hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die neue „Bildungsmesse Hamm. Ausbildung, Weiterbildung, Beruf" soll bereits bei der Premiere am 2./3. Dezember, Freitag/Samstag, ein Erfolg werden, so dass das Angebot zu einem festen Termin im Veranstaltungskalender der Zentralhallen wird.

Mit über 100 Ausstellern werde ein Rekord aufgestellt, unter anderem sind neun Hoch-schulen dabei, berichtet der Zentralhallen-Geschäftsführer. „In diesem Jahr werden wir mit der Veranstaltung kein geld verdienen", macht Tillmann deutlich, dass er das in Hamm nach wie vor aktuelle Thema Bildung besetzen will. Die „moderaten Standgebühren" könnten die Kosten (etwa für Energie, Auf- und Abbau) nicht decken, wertet er die Organisation der Messe als eine Investition, dei den Zentralhallen aber viele Besucher bringen dürfte. Schüler, Studierende, Berufstätige mit Interesse an Aus- und Weiterbildung, aber auch Lehrende, Bildungsanbieter, Unternehmen und Institutionen, die Kunden beziehungsweise Mitarbeiter suchen, seien die gewünschten Zielgruppen. Partner der Bildungsbörse Unter dem Motto Lernen ein Leben lang", die als Nachfolgetermin für „Wunschland" und „Wir sind Hamm" konzipiert wurde, sind die Stadt-verwaltung, das kommunale Jobcenter, die Weiterbildungsberatung, die Arbeitsagentur, das Kolping-Berufsförderungszentrum und die Wirtschaftsförderung. Geboten wird den Besuchern bei freiem Eintritt ein breites Programm geboten: In der Messehalle finden auf der Bühne Vorträge und Diskussionsrunden statt, im Seminarraum gibt es mehrere Veranstaltungen zu Spezialthemen, und im Sitzungszimmer werden in Workshops Tipps für Bewerbungen und für die Jobsuche erarbeitet. Parallel gibt es interessante Aktivitäten an einzelnen Ständen, etwa Einblicke in eine Ausbildungswerkstatt. Eine Broschüre, in der alle vertretenen Ausbildungsberufe aufgelistet sind, sowie ein 76 Seiten starker Messe¬katalog, in dem die Aussteller sowie die von ihnen repräsentierten Berufsbilder aufgeführt sind, liegen bereits vor. Flyer und Plakate sind bereits verteilt, um möglichst viele Interessierte anlocken zu können. Um Schulen zum Besuch zu bewegen, startet die Bildungsmesse bereits am Freitag. ■ vor

WA vom 18.11.2011