WA „Klares Bekenntnis zum Hammer Westen II"

Mensa im Schulzentrum West eingeweiht / 4,2 Millionen Euro investiert / Platz für 330 Schüler / Bewirtschaftung ab November

29.09.2011Ursula Möhrle, Leiterin des Märkischen Gymnasiums, begrüßte rund 250 Gäste zur Einweihung der neuen Mensa im Schulzentrum West. - Fotos: Rother
Ein Blickfang ist der spiralförmige Regenabfluss.

HAMM-WESTEN ■ Nachdem es bei der Grundsteinlegung vor einem Jahr noch wie aus Eimern geregnet hatte, präsentierte sich das Wetter gestern von seiner besten Seite: Bei strahlendem Sonnenschein und im Beisein von rund 250 Gästen wurde die Mensa im Schulzentrum West feierlich eingeweiht – und das nach nur 15 Monaten Bauzeit.

Entsprechend groß war die Freude vor allem bei den Leiterinnen der drei Schulen, die den 1500 Quadratmeter großen Komplex künftig nutzen werden. Und so bedankte sich Ursula Möhrle (Märkisches Gymnasium) auch im Namen ihrer Kolleginnen Angela Hövelmann (Elisabeth-Lüders-Kolleg) und Dr. Marianne Bienhold (Friedrich-Ebert-Realschule) bei denjenigen, die den 3,85 Millionen Euro teuren Neubau – hinzu kommen Einrichtungskosten in Höhe von 350000 Euro – möglich gemacht haben. Finanziert wurde das Projekt aus Mitteln des Konjunkturpakets II der alten Bundesregierung, weshalb am Rednerpult symbolisch auch ein großes Geschenkpaket aufgestellt war. „Wir bedanken uns aber auch bei der Stadt, die trotz leerer Kassen immer noch die Möglichkeit findet, in Schulen zu investieren“, spielte Möhrle auf die neuen Pausentoiletten des Märkischen Gymnasiums an, die ebenfalls fertig gestellt wurden und die rund 350000 Euro gekostet haben. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann werte¬te die Investitionen an diesem Standort als „klares Bekenntnis zum Hammer Westen“. Gerade der Strukturwandel sei eine große He¬rausforderung. „Und wir können ihn meistern, wenn wir auf Bildung setzen und alle mitnehmen“, sagte der Oberbürgermeister. Die Glückwünsche der Bezirksregierung überbrachte Wilbert Neuser. Auch er sah im Ganztagsbetrieb des Märkischen Gymnasiums und in der Mensa eine „nachhaltige und kluge Investition in die Zukunft“. Errichtet wurde das Gebäude, das neben der Mensa eine moderne Küche, Gruppenräume und eine Caféteria umfasst, nach Plänen des Herringer Architekturbüros Keinemann. Christoph Keinemann erklärte, dass man sich bewusst für eine offene Bauweise, viel Transparenz und Multifunktionalität entschieden habe. Bei allen am Bau Beteiligten bedankte er sich für die „gute Zusammenarbeit.“ Bevor dann Rüdiger Timmer-Rosenbusch, Schulpfarrer der benachbarten Realschule, den Neubau einsegnete und Alessa Grietschalow einen musikalischen Glanzpunkt setzte, übergab Keinemann symbolisch den Schlüssel an den OB sowie an die drei Schulleiterinnen. Die Mensa bietet übrigens zwischen 328 (Mensabetrieb) und 600 (ohne Tische) Menschen Platz. Die Bewirtschaftung soll nach den Herbstferien von der Firma Rebional aus Herdecke übernommen werden. Bis dahin werden, so Möhrle, die Schüler noch über die alte Caféteria verköstigt. Im Rahmen des Schulfestes am morgigen Freitag von 14 bis 18 Uhr kann die Mensa besichtigt werden. ■ stg