Gebüffelt für den „Q-Vermerk“

Zehn Schüler der Friedrich-Ebert-Realschule profitieren vom Projekt „Stärken vor Ort“ Tutoren des Märkischen führten sie zur Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe

070711Sie freuen sich über den „Q-Vermerk“ und ein erfolgreiches Tutorium: Friedrich-Ebert-Realschüler und die Projekt-Verantwortlichen Martina Speckenwirth (lidiesernks), Axel Püttner (Zweiter von links), stellvetretende Schulleiterin Elke Schoenmakers (Dritte von links) sowie Cavit Altun (Dritter von rechts) und Simone Laqua (rechts). ■ Foto: Rother 

HAMM ■ Sie hatten Lücken in den Hauptfächern, wollten aber die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe unbedingt schaffen: Nun freuen sich zehn Schüler und Schülerinnen der Friedrich-Ebert-Realschule über den entsprechenden „Q-Vermerk“.

Das Projekt „Stärken vor Ort“ machte dies möglich. Acht Tutoren aus der Oberstufe des Märkischen Gymnasiums (Jahrgangsstufe 12) betreuten die Realschüler in Kleingruppen knapp vier Monate lang je nach Bedarf in Mathe, Deutsch und Englisch. Dafür nahmen alle Beteiligten einen erweiterten Stundenplan in Kauf: Jeweils freitags von 13.30 bis 15 Uhr stand zusätzliches „Büffeln“ auf dem Programm. Während die Tutoren ein Honorar aus dem von der EU gefüllten Projekt-Topf erhielten, belohnten sich die Teilnehmer mit ihrer Qualifikation. „Es hat echt was gebracht“, sagt Max (16), der sich in Englisch deutlich steigerte. Ebenso erfolgreich war sein Mitschüler Jan (16), der sich in Mathe verbesserte. Um den „Q-Vermerk“ zu erhalten, war ein Notendurchschnitt von 3,0 in den Hauptfächern erforderlich. Ursprünglich hatten 22 Schüler dieses Ziel. Dass es zehn von ihnen geschafft haben, bewerteten die stellvertretende Schulleiterin Elke Schoenmakers und alle am Projekt Beteiligten als großen Erfolg. Die Stadtteilkoordinatorinnen Simone Laqua (Pelkum) und Martina Speckenwirth (Hamm-Westen) zeigten sich ebenso beeindruckt wie Axel Püttner als Projektpate im Begleitausschuss von „Stärken vor Ort“. Dieser entscheidet über die Vergabe der Mittel. Cavit Altun betreute das Tutorium mit dem Bildungsverein Mosaik e.V. Der Verein ist einer von mehreren Mikroprojektträgern, an die die Fördermittel aufgeteilt werden. Insgesamt standen 3500 Euro für dieses Projekt zur Verfügung. ■ oz

WA vom 07.07.2011