Lob von Ministerpräsidentin

03.10.2012Ursula Möhrle mit der Urkunde des Landes. ■ Foto: Gehre

HAMM-WESTEN ■ Es kommt nicht alle Tage vor. dass eine Schule zunächst Post von der Schulministerin, vier Tage später dann auch von der Ministerpräsidentin erhält. Beim Märkischen Gymnasium war das jedoch der Fall: Sylvia Löhrmann und Hannelore Kraft ehrten das MGH für das uneingeschränkte Engagement, die großartigen Leistungen und als eine der herausragenden Schulen unseres Landes Nordrhein-Westfalen" mit einer Urkunde.

Im Zusammenhang mit der Bestenehrung 2012 hatte das Ministerium für Schule und Weiterbildung die untere sowie die obere Schulaufsicht danach befragt, welche Schu-len sich in besonderer Weise beim Abbau von Bildungshürden hervorgetan haben. Daraufhin wurden landesweit 103 Schulen gemeldet. Dabei wurden 56 Schulen, die bereits 2011 eine Urkunde erhalten haben, nochmals bestätigt. 47 Schulen (13 Förderschulen, zehn Gesamtschulen, zehn Berufs- und Weiterbildungskollegs, sechs Realschulen, fünf Gymnasien sowie drei Hauptschulen) wurden neu benannt. Zu letzteren gehört auch das MGH. Aus Sicht des Landes ist das Märkische Gymnasium ein Beispiel dafür, wie alle Schüler in besonderer Weise gefördert und gefordert werden - nicht nur die Begabtesten. „Sie vermitteln nicht nur Wissen, wie es in Lehrbüchern steht, sondern kämpfen jeden Tag mit ganzer Energie und vielfältigen Methoden dafür, dass kein Kind und kein Jugendlicher zurückgelassen wird. Ich bin stolz darauf, dass wir so herausragende Pädagoginnen und Pädagogen in Nordrhein-Westfalen haben", schreibt die Ministerpräsidentin. Man brauche ihr Engagement und ihren Einsatz. „Sie sind uns ein Ansporn, eine faire und erstklassige Bildungspolitik in das Zentrum unseres Handelns zu stellen. Beste Bildung für alle ist unser Kernanliegen", so Hannelore Kraft weiter. Die SPD-Politikerin spricht aber auch den Schülern, die es „gewiss im Leben nicht immer leicht haben", eine Anerkennung aus. Diese jungen Menschen verdienten eint faire Chance auf Aufstieg und Bildung. Sie hätten enormes Kapital für die Zukunft des Landes. „Denn wer selbst Solidarität, Zuwendung und Förderung erfahren hat, wird auch selbst in der Lage sein sie zu leben und zu geben." Die Worte der Ministerpräsidentin machen Schulleiterin Ursula Möhrle stolz, zeigten sie doch, dass das MGH „sich auf dem richtigen Weg befindet". Beispiele für die Förderung von Schülern gibt es einige, angefangen vom Sommercamp für Seiteneinsteiger über das Projekt »Schüler helfen Schülern" bis hin zum herkunftssprachlichen Unterricht in Türkisch und Polnisch. ■ WA/stg

WA vom 03.10.2012