Knapp vorbei argumentiert

24.04.2012Susanne Romanowski (Zweite von links) verpasste gestern knapp den Einzug ins Bundesfinale. ■ Foto: pr

HAMM ■ Am Ende fehlte nicht viel für die Schülerin des Märkischen Gymnasiums beim Wettbewerb „Jugend debattiert": Als dritte ihrer Altersklasse verpasste Susanne Romanowski nur knapp den Einzug ins Bundesfinale in Berlin.

Vier Schüler qualifizierten sich beim Finale in Nordrhein-Westfalen erfolgreich für die Bundesebene. Sachorientierte Debatten, genaues Zuhören, präzise Nachfragen - was Politikern nicht immer gelingt, war für die Teilnehmer des Wettbewerbs „Jugend debattiert" eine Selbstverständlichkeit. In der Villa Horion in Düsseldorf debattierten gestern nicht Abgeordnete, sondern Schüler. Argumentiert wurde nach klaren Regeln: Pro Debatte vier Schüler, eine Streitfrage. 24 Minuten Dauer. Der 14-jährige Tim Robers vom Gymnasium Georgianum Vreden überzeugte bei der Frage -Sollen Schulen Initiativen gegen Rechts zu einem verpflichtenden Bestandteil ihrer pädagogischen Arbeit machen?'", dem Thema für die Klassen 8 bis 10. Die 16-jährige Madeleine Noel vom Collegium Augustinianum Gaesdonck Goch konnte bei der Frage. „Soll die NPD verboten werden?" den Landeswettbewerb der Jahrgangsstufen 11 bis 13 für sich entscheiden. Sie trat überzeugend für ein Verbot ein. In dieser Altersklasse debattierte auch Susanne Romanowski vom MGH mit. Rund 28925 Schüler in 150 Schulen haben sich im laufenden Schuljahr in Nordrhein-Westfalen an „Jugend debattiert" beteiligt.

WA vom 24.04.2012