Umbauten voll im Zeitplan

Sanierungsarbeiten am Märkischen Gymnasium stellen alle Beteiligten zufrieden

230813Daniela Engel (von links), Schulleiterin Ursula Möhrle und Daniela Petermann (Stadt Hamm) erläutern die Umbaupläne für die Sporthalle des Märkischen Gymnasiums. - Foto: Körtling

HAMM-WESTEN - Die Bauarbei­ten am Märkischen Gymnasium schreiten zügig voran und alle Beteiligten sind zufrieden. „Wir liegen gut in der Zeit und wer­den zum Ende der Herbstferien den zweiten Bauabschnitt abge­schlossen haben", sagt Daniela Engel, zuständige Diplom-Inge­nieurin beim Immobilienmana­gement der Stadt Hamm.

Die Schule wurde 1972 er­richtet und dann stetig erwei­tert. Deshalb dauert auch die umfassende Sanierung über einen Zeitraum von drei Jah­ren. Nachdem im vergange­nen Jahr der Mensaneubau errichtet und die Pausentoi­letten saniert wurden (WA be­richtete) stehen in diesem Jahr umfangreiche Arbeiten im Bereich der Turnhalle an. Sämtliche Umkleide- und Sa-nitärräume wurden vollstän­dig entkernt und umgebaut. Das Dach über den Sozialräu­men wurde abgetragen, eine Lüftungsanlage aufgebaut, und jetzt wird die Dachfläche mit einer Gefälledämmung versehen und neu abgedich­tet.

Bei den Arbeiten im Bereich der Umkleiden und Sanitär-räume wird das Gesamtkon­zept der Sanierung kontinu­ierlich weitergeführt: „Das Farbkonzept wurde gemein­sam mit den Schülern entwi­ckelt", erklärt Engel. Man wolle schließlich erreichen, dass sich Schüler und Lehrer wohlfühlen. Um eine „altmo­dische Schwimmbadatmo­sphäre" zu vermeiden, wer­den die Fliesen im Toiletten-und Duschbereich nicht kom­plett bis zur Decke hochgezo­gen, sondern mit einem ab­waschbaren Anstrich kombi­niert. Ausserdem gibt es zu­künftig aus jedem Umkleide­raum nur die Zugänge zu ei­nem eigenen, angeschlosse­nen Sanitärbereich. Die Ver­sorgungsleitungen werden komplett erneuert, und auch an die behindertengerechte Ausstattung wurde gedacht. Die Zusammenarbeit zwi­schen der Schule und dem Immobilienmanagement der Stadt laufe hervorragend. Schulleiterin Ursula Möhrle ist voll des Lobes: „Dank der guten Vorplanung von Frau Engel sind alle Arbeiten ter­mingerecht angegangen und durchgeführt worden."

Vor allem werde bereits bei der Planung auf die Belange des Schulbetriebes Rücksicht genommen. Die gesamten Ar­beiten am Märkischen Gym­nasium werden rund 3,9 Mil­lionen Euro kosten und der diesjährige Bauabschnitt schlägt mit 1,1 Millionen Euro zu Buche. Diese Sum­men geben eine Vorstellung vom Umfang der Maßnah­men.

„Da freute es uns natürlich, bereits zwei Wochen vor dem eigentlichen Ferienbeginn starten zu können", erklärt auch Hans-Joachim Dinger-dissen, Leiter des Techni­schen Immobilienmanage­ments der Stadt Hamm. Zum Ende der Sommerferien sol­len die größten Beeinträchti­gungen für die Schule been­det sein und zum Ende der Herbstferien sollen die für 2013 angesetzten Maßnah­men beendet sein. „In sechs Wochen hätte diese Arbeiten auch kein Generalunterneh­mer durchführen können", sagt Dingerdissen. So habe die Stadt zusammen mit Architekt Jörg Orthey die Pla­nungen erstellt und mit loka­len Handwerksbetrieben um­gesetzt.

Im kommenden Jahr sollen in der Dreifachturnhalle eine neue Tribüne, eine Lüf­tungsanlage und ein Sportbo­den eingebaut sowie das Hal­lendach erneuert werden. - pk

WA vom 23.08.2013