„Nur Armleuchter fahren ohne Licht“

Wanderausstellung am Märkischen zu Gast

HAMM-WESTEN - Mit ihrer Wanderausstellung „Sehen und Gesehen werden" war die Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in NRW (AGFS) jetzt in Hamm zu Gast, genauer gesagt am Märkischen Gymnasium.

Selber etwas zu sehen, ist nur eine Funktion der Fahrradbeleuchtung. Die andere, meist noch wichtigere Funktion, ist das „Gesehen werden". Um dies zu veranschaulichen, wurde die Wanderausstellung entwickelt. Ein Bestandteil ist dabei die „Black Box", in der eine abendliche Straßenszene nachgestellt ist. Steigt man auf das Fahrrad und in die Pedale, beleuchtet
die Fahrradlampe das Innere der Box. Durch ein kleines Sichtfenster sind jetzt mehrere Radfahrer zu erkennen – die meisten mit, ein paar aber auch ohne Licht. Die mit Licht sind leicht zu zählen, denn ihre Lampen leuchten dem Betrachter entgegen. Die ohne sind deutlich schwerer zu erkennen, wenn überhaupt. „Auf diese Weise wird erlebbar, dass Fahrradlampen nicht nur das Umfeld beleuchten, sondern gleichzeitig auch ,Positionslampen' sind", erklärten die Veranstalter.
Neben der „Black Box" lernten die Schüler an drei weiteren Stationen auch die unterschiedlichen Aspekte von Beleuchtung
und reflektierenden Materialien kennen. Zudem konnten sie praktisch Hand anlegen. So zeigte eine Aktion die vorgeschriebenenBestandteile der Fahrradbeleuchtungauf. In einem Reparaturkursuserhielten dieSchüler Tipps und Tricks zur Selbsthilfe, zudem konnten sie sich über die Bedeutung und Wirkungsweise von reflektierenden Elementen informieren.
Die Aktion wurde von der Polizei und der Stadt Hamm unterstützt.

Wa vom 11.10.2013