Auf dem Weg zum Mathe-Olymp

Sechs Hammer Schüler kehren mit Anerkennungen vom Landeswettbewerb zurück

Hamm. 6 von 350 macht nach Adam Riese 58,333. Für die Lösung bedarf es keines großen Rechenkünstlers, das Ergebnis beeindruckt dafür umso mehr. Jedes 58,333. Mathe-Ass in Nordrhein-Westfalen stammt aus Hamm. Das ist das stolze Resultat der Mathematik-Olympiade, deren Landesentscheid Ende Februar in Köln ausgerichtet worden war.

Matheolypiade

Mittlerweile wissen die sechs Hammer teilnehmer auch, wie sie bei dem Klausurenwettbewerb abgeschnitten haben. Eike Jan Lang(11 Jahre, Märkisches Gymnasium) Arved Pietrzak(13), Nils Waßmuth(17, beide Freiherr-vom-Stein-Gymnasium) und Nils Jung(16, Hammonense)haben knapp die Preisränge verfehlt und wurden von der Jury mit einer Anerkennung bedacht. Weitere Teilnehmer aus Hamm waren Jan Thomas (märkisches Gymnasium) und Alina Manthei (Freiherr-vom-Stein, Gymnasium).

Dass sich gleich 6 Teilnehmer aus Hamm für den Landeswettbewerb qualifizierten, gab es seit dem Schuljahr 2001/02 nur einmal – und zwar im Vorjahr. Der Aufstieg zum Mathe-Olymp in Form des Bundeswettbewerbs, der im Mai in Hamburg stattfinden wird, blieb den Hammern verwehrt, immerhin konnten sie sich aber über Buchpreise und schöne Tage in Köln freuen. „So schwierig war es noch nie", sagte Nils Waßmuth, der in den vergangenen Jahren schon mehrfach erfolgreich an dem Wettbewerb teilgenommen hatte. Lediglich 14 Teilnehmer an der Landeskunde konnten sich für den Bundesentscheid qualifizieren.

321 Schüler von 8 weiterführenden Schulen hatten in diesem Schuljahr an dem Wettbewerb teilgenommen. Davon qualifizierten sich 98 für Runde zwei, 33 erhielten eine Auszeichnung.

Im kommenden Schuljahr „rechnet" Florian Rösner, einer der Organisatoren in Hamm, mit einem weiteren Zuwachs des Starter-Feldes. Neun vielleicht auch zehn Schulen werden sich wohl beteiligen, schätzt er. Beginn der 20. Auflage wird im September sein.

Quelle: WA, 13.04.2013