MGH sucht neuen Leiter

Ursula Möhrle tritt zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand

250114Fast 40 Jahre im Schuldienst: Ur­sula Möhrle. - Foto: Rother

HAMM-WESTEN - Nach fast 40 Jahren im aktiven Schuldienst geht Ursula Möhrle, Leiterin des Märkischen Gymnasiums (MGH), mit Ende dieses Schuljahres in den Ruhestand. Nach Angaben der Bezirksregierung Arnsberg soll die Stellenausschreibung – der Text wurde bereits von der Schulkonferenz zur Kenntnis ge­nommen – spätestens Anfang Februar erfolgen.

 Ursula Möhrle, die vor weni­gen Tagen ihren 65. Geburts­tag feiern konnte und die da­mit die Altersgrenze erreicht hat, hat Deutsch, Geschichte und Sozialwissenschaften auf Lehramt studiert. Nach ih­rem Referendariat kam sie am 1. August 1977 zum Land­schulheim Schloss Heessen, wo sie mehr als 25 Jahre tätig war. Am 1.Februar 2003 wechselte die gebürtige Baden-Württembergerin als stellvertretende Schulleiterin ans Gymnasium Hammonen-se. Als Nachfolgerin von Dr. Michael Sennewald trat sie schließlich am 18. April 2009 die Stelle als Leiterin des Mär­kischen Gymnasiums an. Unterrichtet hat die 65-Jäh­rige in den vergangenen Jah­ren kaum noch. Als Leiterin eines mittelständischen Un­ternehmens sei dies zeitlich nicht mehr möglich gewesen. „Wir haben an unserer Schu­le rund 1200 Schüler sowie 100 Lehrer und Referendare", so Möhrle.

Die Schulleiterin möchte ih­rem Nachfolger beziehungs­weise ihrer Nachfolgerin ein bestelltes Feld hinterlassen. Viele Termine fürs kommen­de Schuljahr stünden bereits fest, so zum Beispiel die Tage, an denen die Abiturklausuren geschrieben werden und eine Lernstandserhebung stattfindet.

Über Mangel an Arbeit wird sich der neue Schulleiter aber dennoch nicht beklagen. So treten zum 1. August 2014 – und damit wenige Tage vor Beginn des Schuljahres 2014/ 15 – neue Kernlehrpläne in Kraft. Denen müssten Unter­richt und Schulprogramm an­gepasst werden, sagte sie. Weitere Themen seien die Sa­nierung des Schulhofs bezie­hungsweise des Schulgebäu­des. „Die Fenster im Altbau sind 40 Jahre alt und müssen dringend erneuert werden." Ursula Möhrle selbst wird sich als – künftige – Ruhe­ständlerin vor allem Zeit für ihre Hobbys nehmen. Als His­torikerin wolle sie sich inten­siv mit dem Ersten Weltkrieg beschäftigen und Bücher da­rüber lesen. Zudem wolle sie regelmäßig schwimmen ge­hen. „Alles weitere wird die Zeit bringen", so Möhrle, de­ren offizielle Verabschiedung am 3. Juli stattfindet. - stg

WA vom 25.01.2014