DIE BESTEN ABITURIENTEN DER HAMMER SCHULEN 2014

03.07.14„Ich hatte nie die Idee, ein Fach mit einem hohen NC zu studieren. Die Schule hat mir schlichtweg Freude gemacht, und ich habe mich gerne dafür angestrengt. Ich bin auf einem Hof aufgewachsen. Schon als Kind habe ich mich für die Maschinen und die Technik dort interessiert. Und das ist bis heute so geblieben.

Ab dem 1. September werde ich bei John Deere – das ist ein amerikanischer Hersteller von Landmaschinen und Traktoren – in Mannheim ein halbjähriges Praktikum absolvieren. Ich werde in der Marketingabteilung unterkommen. Und im Anschluss daran werde ich auf Haus Düsse, das wiederum ist ein landwirtschaftliches Versuchsgut im Kreis Warendorf, ein weiteres Praktikum machen. Und danach werde ich hoffentlich Klarheit darüber haben, ob ich nun Maschinenbau oder Landwirtschaft studieren möchte. Falls es auf Landwirtschaft hinauslaufen sollte, würde ich gerne in Göttingen studieren. Ich hatte auch eine Zeit lang darüber nachgedacht, zunächst ein Auslandspraktikum im südamerikanischen Raum zu machen. Ich hätte Spaß daran gehabt, die spanische Sprache besser kennenzulernen. Bislang hatte ich das nur zwei Jahre im Unterricht. Australien oder Neuseeland waren für mich hingegen nicht so attraktiv. Es wird erzählt, dass man dort mittlerweile viel zu viele Deutsche treffen soll. Das wäre in Südamerika sicherlich anders. Mittlerweile stehe ich aber auf dem Standpunkt, dass es sinnvoller ist, erst während des Studiums ins Ausland zu gehen. Für Studenten gibt es dort viel mehr Möglichkeiten und Angebote als für Abiturienten.

WA vom 03. Juli 2014