Sanierung abgeschlossen

Märkische Sporthalle soll Mitte nächster Woche wieder freigegeben werden

HAMM-WESTEN.  Das Warten hat ein Ende: Voraussichtlich ab Mitte kommender Woche steht die Märkische Sporthalle, die wegen umfangreicher Sanierungsarbeiten seit dem Frühjahr 2014 geschlossen war, den Schülern und Vereinen wieder zur Verfügung. Rund 3,1 Millionen Euro sind in den vergangenen Jahren in die in mehrere Bauabschnitte aufgeteilte Maßnahme geflossen.

Hans-Joachim Dingerdissen, Leiter des städtischen Immobilienmanagements, erläuterte gestern den Mitgliedern des Sportausschusses die Maßnahme, mit der sich die Stadt bereits 2004 das erste Mal befasst hatte. Bei einer Begehung hatte sich damals herausgestellt, dass die 1973 gebaute Halle „deutliche Defizite im Bereich Hochbau und Haustechnik" aufweist. Ende 2009 wurde dann vom Haupt- und Finanzausschuss die Sanierung der abgängigen Dreifachhalle beschlossen. Seitdem hat sich dort viel getan: Angefangen mit der Sanierung der sanitären Anlagen und der Umkleiden bis hin zur Erneuerung der Flachdächer, der Türen und Fenster, der Hallenbeleuchtung und der gesamten Haustechnik (Lüftung, Elektronik, Heizung) wurde an allen Ecken und Enden gewerkelt. Auch der Sport-Swingboden wurde komplett erneuert. Einiges getan hat sich auch auf der Tribüne. So konnten die Politiker den neuen Boden sowie die neuen Sitzreihen bestaunen. Überarbeitet wurde auch der bewegliche Teil der Tribüne: Bislang musste dieser per Hand ausgefahren werden. „Aber auch das passiert jetzt automatisch." Eigentlich sollte die Maßnahme – angedacht war ein Termin nach den Herbstferien – schon längst abgeschlossen sein. Doch nach den starken Regenfällen im Sommer in die Halle eindringendes Wasser hatte den Zeitplan gehörig durcheinandergewirbelt. Die Folge war, dass die Schüler des Märkischen Gymnasiums zum Sportunterricht in andere Hallen gebracht werden und sich die Vereine kurzzeitig andere Sportstätten suchen mussten. Doch das ist bald vorbei – vorausgesetzt, die Bauabnahme durch die Stadt und externe Sachverständige führt zu keinen weiteren Verzögerungen. Wie Dingerdissen erklärte, sei die offizielle Abnahme der sanierten Sporthalle für den 10. Februar angesetzt. Diese betrifft dann unter anderem die Lüftung und die Brandmelder. Gibt es keine Beanstandungen, wovon die Stadt ausgeht, steht einem Sportvergnügen nichts mehr im Wege. Möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt muss noch die Waschbetonfassade saniert werden. Dingerdissen kündigte hierzu entsprechende Untersuchungen an.

WA vom 05.02.2015