Sehnsucht nach der Insel

Lyrikabend der 8 b des Märkischen Gymnasiums

10122015HAMM-WESTEN.  Es war ein Ausflug, der den Schülern der Klasse 8b des Märkischen Gymnasiums im Gedächtnis geblieben ist. Denn was sie mit der Klassenfahrt, die sie nach den Herbstferien auf die Insel Wangerooge führte, verbinden, hielten sie im Rahmen des Deutschunterrichts schriftlich fest.

Die dabei entstandenen Gedichte stellten die Achtklässler beim Lyrikabend in einem mit Meeresrauschen untermalten und liebevoll dekorierten Raum des Gymnasiums vor rund 40 Besuchern vor. Es waren Gedichte, die mitunter sehr emotional waren. „Hier am Strand gibt's keine Wand, kann man sich nicht verstecken, die Tränen nicht verdecken", hieß es beispielsweise in dem Werk von Stella Pröpper. Die Schülerin Dana Schröder verriet unterdessen mit ihrem Gedicht, wie beeindruckt sie von dem, was sie auf Wangerooge gesehen hat, war. „Meer, unendliche Weiten, ich liebe sie sehr", las sie zu Beginn ihres Gedichtes vor. Rund eineinhalb Stunden unterhielten die Achtklässler die Besucher mit ihren selbst geschriebenen Gedichten zum Thema Meer, Strand und der Sehnsucht nach der Insel. Jedes Werk wurde dabei zwei Mal vorgetragen. „Weil man es dann besser verstehen kann", erklärte Lehrerin Susanne Hesemann. Mit ihrem Lyrikabend unterstützten die Jugendlichen übrigens nicht nur ihre eigene kreative Ader, sondern sie taten auch etwas Gutes für andere Menschen. Denn mit dem Eintrittsgeld sowie einer Spendensammlung möchten die Schüler der 8b die Flüchtlingshilfe Hamm unterstützen. Rund 130 Euro kamen an diesem Abend dafür zusammen.

WA vom 10.12.2015