Schüler testen „Berufsnavigator“

050716.327 Schüler der achten Klasse des Märkischen Gymnasiums haben ihre Zukunftsplanung in der Mitgliederoase der Volksbank mit dem „Berufsnavigator" begonnen. Das softwarebasierte Analyseprogramm unterstützt junge Menschen bei der Suche nach dem richtigen Beruf. Die Volksbank sponsert dieses Berufsorientierungstraining und will bei gutem Projektverlauf weiteren Schulen die Gelegenheit geben, ihn zu nutzen.

Empirischen Untersuchungen zufolge hat etwa jeder zweite Abiturient kein Berufsziel vor Augen, jeder dritte Student beendet sein Studium ohne Abschluss und jeder vierte Auszubildende bricht seine Lehre ab. „Wir bekommen pro Jahr rund 600 Bewerbungen auf unsere Ausbildungsplätze", sagt Vanessa Bohn von der Abteilung Personalentwicklung der Dortmunder Volksbank. Der „Berufsnavigator" fragt verschiedene Persönlichkeitsmerkmale ab und wertet diese aus. Das Besondere dabei ist das sogenannte Peer-Rating, bei dem die Schüler sich gegenseitig einschätzen. Sie beurteilen sich selbst und drei andere Schüler auf einer siebenstufigen Beurteilungsskala hinsichtlich Punkten wie Belastbarkeit, Kompetenz, Ehrgeiz, Intelligenz und Kreativität. Daraus errechnet der Computer Stärken.

WA vom 05.07.2016