Bunte Vielfalt am MGH

080717Großes Schulfest zum 150-jährigen Bestehen / Festschrift pünktlich fertig

 Ein fast vier­stündiges Bühnenprogramm, Ausstellungen, Mitmachaktio­nen, eine Versteigerung, eine große Tombola und vieles mehr:

Das Schulfest des Märkischen Gymnasiums, das gestern hun­derte Schüler, Eltern und Ehema­lige anlockte, hatte einiges zu bieten. Gefeiert wurde das 150­jährige Bestehen der Schule.

Um so mehr freute es daher Schulleiter Florian Rösner, dass kurz vor Beginn auch die Festschrift ausgeliefert wur­de. Neben der Geschichte der Schule werden in ihr vor al­lem die vergangenen 25 Jah­re, die Fächer und das Leben am MGH beleuchtet. Unter anderem die Vorgänger von Rösner, Dr. Hanns-Michael Sennewald und Ursula Möhr- le, kommen darin zu Wort. Die Festschrift, von der zu­nächst einmal 1000 Exempla­re gedruckt wurden, kann zum Preis von zehn Euro im Sekretariat des MGH erwor­ben werden. „Oben drauf gibt es zwei Lose für die große Tombola des Rotary Clubs Hamm im September", so der Schulleiter.

Der freute sich auch über die ausgelassene Stimmung, die trotz des schwülen Wet­ters auf dem Schulhof, in der Mensa, in der Sporthalle so­wie in einzelnen Klassenräu­men herrschte. Dort spiegel­te sich auch die Vielfalt der Schule - die Familien der MGH-Schüler kommen aus 17 verschiedenen Nationen - wider.

Diese Vielfalt zeigte sich aber auch in den einzelnen Fächern. Loreen Kopp (Q1) und die Abiturientin Jessica Pilch zum Beispiel präsentier­ten den Besuchern eine klei­ne Kunstausstellung. Für sie sei es das erste Mal, ihre Wer­ke einem solch breiten Publi­kum präsentieren zu dürfen, freute sich die 17-jährige Loreen Kopp. Allerdings sehen sie und Jessica Pilch die Kunst weiter als ihr Hobby an. Be­ruflich wollen sie sich in eine andere Richtung orientieren.

Neben der Kunst ist auch der Sport ein wichtiges Standbein am „Märkischen". In der Sporthalle war ein Par­cours aufgebaut, in deren Foyer konnten sich die Fest­besucher als Ruderer - das MGH kooperiert hier mit dem Ruderclub Hamm - aus­probieren.

Schweiß floss auch in der Mensa: Ob Hip-Hop. Zumba oder Tanz - auch hier wurde die Vielfalt des Märkischen Gymnasiums deutlich. Und dass die Schüler auch musi­kalisches Talent haben, wurde unter anderem bei den Auftritten der Klassen 5 b und 5 c, der Märkisch Brass und der Märkisch Voices I und II deutlich.

Und so brauchte es seine Zeit, bis alle Aktionen und Stände besucht waren. Un­weigerlich landete man auch beim Kunst Modul 2016/17 der sechsten Klassen mit der Hammer Künstlerin Grazyna Maniecka-Gawel. Hier wurden die Besucher aufgefordert, auf drei großflächigen Leinwänden „ihre Spuren zu hinterlassen", inspiriert von Friedensreich Hundertwasser, Gerhart Richter und dem Jubiläum der Schule. 

Der Erlös des Festes kommt dem Förderverein des Märkischen Gymnasiums zugute und soll in die Schulhofgestaltung fließen, die demnächst fortgesetzt wird.