Klassen werden ausgelagert

Regen und Sturm bremsen Fassadensanierung am Märkischen Gymnasium aus

30082017HAMM-WESTEN.  Schüler und Lehrer des Märkischen Gymnasiums werden in den kommenden Wochen mit Einschränkungen leben müssen. „Das schlechte Wetter vor allem in der ersten Hälfte der Sommerferien hat die Fassadensanierung an Trakt C ausgebremst", sagte Schulleiter Florian Rösner. Der Unterricht könne dennoch in vollem Umfang stattfinden.

Das geht aber auch nur, weil die vier 9. Klassen ausgelagert werden – und zwar in die Pavillons der benachbarten Realschule.

Andere Klassen werden nach Schuljahresbeginn innerhalb der Gebäude des Märkischen Gymnasiums wandern müssen, da sie zunächst keinen festen Klassenraum haben. Betroffen ist ausschließlich der Trakt C, in dem sich neben Klassen- und Fachräumen auch die Verwaltung befindet. Seit Mitte Juli wird hier – wie bereits berichtet – die Fassade saniert. Zudem bekommt der Trakt C neue Fenster. Doch die Arbeiten sind anders verlaufen als es sich Schule, Planer und Baufirmen gedacht haben: Bedingt durch Regen und Sturm konnte mehrere Tage gar nicht gearbeitet werden. „Das war so nicht abzusehen. Wir befinden uns mindestens ein bis zwei Wochen im Rückstand", so Rösner. Und der konnte bis zum Schulstart am heutigen Mittwoch nicht mehr aufgeholt werden. „Das lag nicht an den Architekten und der Baufirma, sondern ausschließlich am schlechten Wetter", stellte Rösner klar. Sobald die Stadt aber grünes Licht gibt, sollen die betroffenen Klassen in ihre angestammten Räume im Trakt C ziehen. Wann dies sein wird, konnte er nicht sagen. Er hofft aber, dass die Räume ab Mitte September wieder genutzt werden können. Wasser in Sekretariat und Schulleiterbüro Besser ist es bei der Innensanierung in den Trakten A und B gelaufen, wo die Klassenräume saniert wurden. „Von kleinen Restarbeiten abgesehen, sind wir hier pünktlich fertig geworden." Die 5. und 6. sowie einige 7. Klassen könnten sich auf schöne und moderne Räume freuen, so der Schulleiter. Der erlebte während der Sommerferien übrigens noch eine weitere böse Überraschung: Heftige Regenfälle hatten sein Büro und das Sekretariat unter Wasser gesetzt, sodass auch ihre Sanierung weiter verzögert wurde. Rösners Büro ist derzeit in einem Besprechungsraum, das Sekretariat neben dem Lehrerzimmer untergebracht. Da sich hier aber alle Beteiligten „mächtig ins Zeug gelegt haben", ist ein Ende der Arbeiten in Sicht: Schon im Laufe der kommenden Woche sollen Schulleiter und Sekretariat wieder umziehen.

WA vom 30.08.2017