Klassen kehren zurück

Zweiter Teil der Fassadensanierung am Märkischen Gymnasium vor Abschluss

091118HAMM-WESTEN.  Nach einigen Verzögerungen befindet sich der zweite Teil der Fassadensanierung am Märkischen Gymnasium auf der Zielgeraden: Voraussichtlich im Laufe der kommenden Woche soll nach Angaben von Stadtsprecher Tom Herberg ein Großteil des Gerüsts am Trakt C abgebaut sein.

„Dann kann dort auch wieder unterrichtet werden." Eigentlich sollte die Fassadensanierung, die seit den Sommerferien läuft, schon längst abgeschlossen sein.

Doch in den vergangenen Wochen sei es immer wieder zu Problemen gekommen, sagte Herberg. So sei der Baustart später als gedacht erfolgt. Danach sei es aufgrund des nassen Sommers immer wieder zu Ausfalltagen gekommen. Und durch den Regen sei es in dem Gebäude zu einem größeren Wasserschaden gekommen, den man erst habe beseitigen müssen. Aufgrund der Verzögerungen sei es dann bei den beteiligten Firmen zu Überschneidungen bei ihren Aufträgen gekommen. Doch jetzt ist es – fast – geschafft. Ein Großteil der neuen Fassade des Märkischen Gymnasiums soll in den nächsten Tagen freigelegt werden. Ganz abbauen werde man das Gerüst aber nicht, wie Herberg mit Verweis auf die noch durchzuführenden Restarbeiten am Dach sagte. Zudem müsse das Gebäude noch einen Blitzschutz erhalten. Einschließlich der Gestaltung des Außengeländes werden sich diese Arbeiten bis voraussichtlich Ende 2017 hinziehen. Anfang 2018 werden dann die vorerst letzten Arbeiten durchgeführt – und zwar am Vordach zum Lehrerparkplatz. Schulleiter Florian Rösner zeigte sich erleichtert, dass das Provisorium ein Ende hat und alle Klassen in ihre angestammten Räume zurückkehren können. „In den vergangenen Wochen mussten wir enger zusammenrücken." Die Jahrgangsstufe 9 habe man sogar in die Pavillons der benachbarten Friedrich-Ebert-Realschule auslagern müssen. Bis auf kleine Restarbeiten abgeschlossen ist indes die Innensanierung der Trakte A und B. Die werden auch längst von den Schülern genutzt, sind aber noch nicht komplett ausgestattet. Wie Rösner sagte, müssten die Schüler noch mit dem alten Mobiliar Vorlieb nehmen. Die Arbeiten an der EDV-Technik seien ebenfalls noch nicht abgeschlossen. Bis Weihnachten solle aber auch unter diesen Teil der Innensanierung ein Schlussstrich gezogen werden. Im kommenden Jahr soll's aber weitergehen. Dann stehen unter anderem die Fassadensanierung am Trakt D, eine weitere Innensanierung sowie die Erweiterung des Offenen Ganztags auf dem Programm. Der Schulleiter geht davon aus, dass sich die Arbeiten im und am Märkischen Gymnasium insgesamt noch bis Ende 2019 hinziehen werden. Allerdings werde man dann eine top-sanierte Schule haben, gewann Rösner den Unannehmlichkeiten wie Baulärm oder eine eingeschränkte Nutzung des Schulgebäudes auch ihre guten Seiten ab.

WA vom 09.11.2018