Märkisches bietet musikalische Vielfalt

Konzert zur Weihnachtszeit des Märkischen Gymnasiums in der ThomasKulturKirche

161217PELKUM ■ Es ist eigentlich nichts Ungewöhnliches, dass die Lehrer vorne stehen, wäh­rend die Schüler sitzen und ihnen zuhören. Genauso war es auch am Donnerstag - mit dem Unterschied, dass die Pä­dagogen des Märkischen Gymnasiums auf der Bühne der ThomasKulturKirche standen und den vielen Schü­lern und Besuchern davor Lie­der zur Weihnachtszeit prä­sentierten. Möglich machte dies das „Konzert zum Ad­vent", bei dem aber nicht nur die Lehrer auftraten.

Hauptsächlich gestaltet wurde das Konzert in der voll besetzten Kirche von den Schülern, die mit verschiede­nen Ensembles und Chören auf der Bühne standen. Den Auftakt machten dabei die Blechbläser von „Märkisch Brass" durchaus originell mit dem Stück „Andachtsjodler". Nach dem „Bläserstück" machte der Chor „Märkisch Voices" mit Schülern der fünften bis achten Klasse wei­ter und sorgte mit dem Gitar­renensemble und Liedern wie „There is sunshine" für gute Stimmung in der Kirche.

Schön am Konzert war, dass Schüler aller Jahrgänge betei­ligt waren. Etwa mit dem Chor „Märkisch Voices" mit Jugendlichen der neunten Klasse bis zur Q2-Stufe zeig­ten die bereits fortgeschritte­nen Musiker ihr Können. Noch als recht neue Gruppe hingegen trat der Chor der fünften Klasse mit „Now is my singing season" auf.

Sicherlich einer der Gründe für die positive Resonanz des Publikums dürfte die Vielfalt der Gruppen des Märkischen Gymnasiums gewesen sein, die neben adventlichen Lie­dern auch Weihnachtsklassi­ker sowie Pop-Songs wie „Wir sind groß" von Mark Forster spielten. Schulleiter Florian Rösner war nicht nur begeis­tert von der Leistung der Schüler, sondern er freute sich auch auf den Auftritt des Chors „Teacher's Turn" mit vielen Lehrern des Gymnasi­ums. „Das wird das High­light", sagte er in seiner kur­zen Ansprache während des Konzerts.

Rösner betonte bei dieser Gelegenheit auch, dass „mu­sikalisch ganz viel los ist" am MGH und er hoffe, dass diese Entwicklung weiterhin so po­sitiv fortgesetzt werde. Dazu soll auch die Zusammenar­beit mit der Musikschule be­stehen bleiben.

WA vom 16.12.2017