Hauptsache fair bleiben

Regionalqualifikation von "Jugend debattiert" am Märkischen Gymnasium

220218PELKUM – "Jugend debattiert" ist eine Initiative des Bundespräsidenten und steht unter seiner Schirmherrschaft.

Partner sind die Hertie-Stiftung, die Robert Bosch Stiftung, die Stiftung Mercator und die Heinz Nixdorf Stiftung sowie die Kultusministerkonferenz, die Kultusministerien und die Parlamente der Länder. In der Regionalqualifikation,die jetzt am Märkischen Gymnasium stattfand, wurden die besten Debattanten der acht teilnehmenden Schulen aus dem Verbund ermittelt.

Im Wettbewerb der Sekundarstufe I qualifizierten sich Felix Hahn (Anne-Frank-Gymnasium Werne), Daniel Giese (GymnasiumSchloss Overhagen, Lippstadt), Luke Mischel (Städt. Gymnasium Bergkamen) und Viola Koch (Märkisches Gymnasium). Sie überzeugten in den Debattenfragen, ob in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheitaufgestellt werden sollen und ob Läden auch an Sonntagen öffnen dürfen.

In der Sekundarstufe II qualifizierten sich Johannes Stupperich und Aaron Nachtigall (beide vom Freiherr-vom-Stein-Gymnasium), Erik Zimmer (Gymnasium Schloss Overhagen) und Inga Weber (Märkisches Gymnasium). Diese Vier setzten sich zu den Fragen „Sollen Toiletten im öffentlichen Raum grundsätzlich Toiletten ohne Geschlechteraufteilung sein?" und „Sollen Gewalttaten gegen kommunale Amts- und Mandatsträger härter bestraft werden?" durch.

Bei „Jugend debattiert" beschäftigen sich Schüler regelmäßig mit aktuellen schulischen und politischen Streitfragen. In der Unterrichtsreihe verbessern sie nicht nur ihre Ausdrucks- und Gesprächsfähigkeit, sondern stärken durch Recherche-Übungen auch ihre Sachkenntnis und Überzeugungskraft. Im Wettbewerb gilt es, die neu erworbenen Kompetenzen unter fairen Regeln einzusetzen.

Am 2. März werden die genannten acht Schüler sich im Finale am Gymnasium Schloss Overhagen in Lippstadt noch einmal direkt miteinander messen. Die Schüler der Sekundarstufe I werden dann zum Thema „Sollen in jedem Fach verpflichtend 15 Minuten pro Doppelstunde schriftliche Aufgaben bearbeitet werden?" debattieren und die Debattanten der Sekundarstufe II werden sich mit dem Thema „Sollen in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden?" befassen.

Die jeweils beiden Erstplatzierten gewinnen ein dreitägiges Rhetoriktraining und werden im Landeswettbewerb im Mai in Oberhausen antreten.

 

WA vom 22.02.2018