Empfang im Zeichen des Dankes

Bezirksvorsteher Udo Schulte freut sich über die Entwicklung Pelkums

20190121Pelkum – „Danke" war das Wort, das Bezirksvorsteher Udo Schulte beim gestrigen Neujahrsempfang in der Mensa des Märkischen Gymnasiums (MGH) immer wieder benutzte. Stellvertretend für alle Bergleute bedankte er sich bei Kumpel Theo (Rohrkamp). Er bedankte sich bei den Einsatzkräften von Feuerwehr, DRK und Polizei, die den betroffenen Anwohnern während des Gaslecks im Westfeld die Tage der Evakuierung ein wenig erträglicher gemacht hätten.

 

Er bedankte sich bei MdL Marc Herter und dessen Einsatz für das CreativRevier Heinrich Robert sowie bei Viktor Nachtigall und Patrick Eckardt für den Umbau von Haus Bußmann. Seinen Dank sprach er auch gegenüber der Stadt aus, die viele Maßnahmen gefördert hätte, vor allem auf dem Bildungssektor und im Straßenbau. Auch 2019/20 werde in diese Bereiche viel Geld fließen, so Schulte. „Die Investitionen in Bildungseinrichtungen sind gut für die Zukunft in unserem Stadtbezirk."

20190121cDer Bezirksvorsteher hatte aber nicht nur Grund zur Freude. Ebenso wie sein Kollege Klaus Alewelt am Vorabend in Herringen prangerte auch er den Vandalismus an. „Die Vandalen, welche die Lechner-Figuren schwer beschädigt haben, können uns nicht daran hindern, unseren Stadtbezirk weiter zu verschönern. Wir machen weiter", so Schulte, der immer noch hofft, dass sich der eine oder andere Zeuge bei ihm meldet.

Das würde sich auch Oberbürgermeister Thomas Hunsterger-Petermann wünschen, der ebenfalls mit denen, die fremdes Eigentum beschmieren oder zerstören, hart ins Gericht ging. Er forderte alle Bürger auf, sich in die Gesellschaft einzubringen. Nur gemeinsam könne man die gesteckten Ziele erreichen.

Und das sind vor allem mehr soziale Gerechtigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen. Hier habe sich in den vergangenen Jahren schon einiges getan. „2010, bei der Schließung vom Bergwerk Ost, lag die Arbeitslosenquote in Hamm um 2,5 Prozent höher als jetzt." 8,4 Prozent seien aber immer noch zu viel, so der OB, der den Bürgern auch einige zukunftsweisende Projekte wie die Schaffung neuer Kindergartenplätze, das Innovationszentrum, die Kanalkante, die neue Ritterpassage, den Tierpark und das CreativRevier Heinrich Robert kurz vorstellte. „Obwohl wir eigentlich kein Geld haben, werden mit Unterstützung von Landes- und Bundesprogrammen 144 Millionen Euro investiert", so der OB, der die Bürger dazu aufrief, zur Europawahl zu gehen: „Wir müssen gemeinsam unser Europa entwickeln."

20190121bDritter Redner an diesem Vormittag war MGH-Leiter Florian Rösner, der der Stadt und dem Bezirk dafür dankte, dass die Sanierung seiner Schule „so gut vorangeht". Auch inhaltlich entwickele sie sich weiter. Als Beispiele nannte Rösner die Zusammenarbeit mit der Hochschule Hamm-Lippstadt und der Musikschule, den Austausch mit Frankreich, die Teilnahme an mathematisch-naturwissenschaftlichen Wettbewerben sowie die fürs neue Schuljahr geplante Einrichtung einer Sportklasse. Musikalisch umrahmt wurde der Empfang von den „Märkisch Voices" und Rhena Lankers. Zum Schluss schmetterte der Wiescherhöfener Franz Johann sein „Komm'se mal nach Hamm".

WA vom 21.01.2019