MGH will Sportförderung weiter ausbauen

20190515

Hamm-Westen – Das Märkische Gymnasium möchte die Zusammenarbeit mit Sportvereinen in der Umgebung weiter ausbauen. Aus diesem Grund fand jetzt erstmalig ein „Forum für Sportvereine“ statt, bei dem sich sechs Vereine den rund 200 Fünft- und Sechstklässlern präsentieren konnten.

Dazu hatten sich der SK Germania Herringen (Rollhockey), der Ruderclub Hamm, der Kanuring Hamm, der TKD Herringen (Taekwondo), der BC Herringen (Badminton) sowie der TuS 59 Hamm (Basketball) einiges einfallen lassen. So konnten die Schüler in der Märkischen Sporthalle ein Kanu und ein Ruderboot bestaunen, an einem Trimmgerät für Ruderer üben, sich Rollschuhe unterschnallen, sich als Taekwondo-Kämpfer versuchen oder Basketball und Badminton spielen – und das alles unter den Augen geschulter Übungsleiter der beteiligten Vereine. Um den Schülern ihre Sportarten vorzustellen, hatten einige von ihnen zudem eine Powerpoint-Präsentation mitgebracht.

Jens Linnemann und seine Kollegen Björn Sprenger und Volker Nießing von der Fachschaft Sport sowie Schulleiter Florian Rösner verfolgten das muntere Treiben an den insgesamt sechs Stationen mit großem Interesse. Rösner sprach dabei von einer Win- Win-Situation für alle Beteiligten: Auf der einen Seite könnten die Vereine vielleicht das eine oder andere Talent entdecken, auf der andere Seite Schüler in verschiedene Sportarten hineinschnuppern. Sprenger betonte, dass das MGH den Sportvereinen künftig regelmäßig ein Forum geben wolle, bei dem sie sich und ihre Sportarten vorstellen könnten. „Und vielleicht kommen beim nächsten Mal ja auch noch weitere Vereine hinzu.“
Mit einigen, darunter dem TuS Germania Lohauserholz, arbeitet das MGH schon seit Jahren eng zusammen. Insgesamt wolle man die Zusammenarbeit mit Sportvereinen aber intensivieren, sagte Rösner und nannte dafür auch ein Beispiel: Viele Vereine klagten darüber, dass Schüler aufgrund der schulischen Belastungen und des Nachmittagsunterrichts kaum noch eine Möglichkeit fänden, zu trainieren. Es sei aber denkbar, dass Trainingszeiten künftig als Modulzeiten des – regulären – Nachmittagsunterrichts am MGH anerkannt werden. „Das ist allerdings nur möglich bei einer besseren Verzahnung“, so Rösner.

Welche große Rolle die Themen Sport und Sportförderung am Märkischen Gymnasium spielen, zeigen auch andere Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit. In diesem  Schuljahr wurde das „Patensystem zur Förderung der Vereinbarkeit von Schule und Leistungssport“ umgesetzt. Zudem wird es mit Beginn des neuen Schuljahres in der Jahrgangsstufe 5 erstmals eine Sportklasse geben, in der die 26 Schüler eine Stunde mehr Sport in der Woche haben als die Parallelklassen. Durch sie sei der schon seit Jahrzehnten bestehende Schwerpunkt Sport am MGH ausgebaut worden, so die Schule.

WA vom 15.05.2019

[zur Bildergalerie: Forum für Sportvereine]