Eröffnungsfeier am Märkischen Gymnasium mit anderthalbjähriger Verzögerung

Hamm-Westen – Ursprünglich war die Eröffnung der Schulbücherei für April 2020 geplant. Was dann kam, haben viele noch in Erinnerung: Corona, Lockdown und vieles mehr. Am Freitagnachmittag nahmen die Schule und der Kooperationspartner Stadtbücherei einen neuen Anlauf – diesmal mit Erfolg.

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Hier darf gelesen werden: Schulleiter Florian Rösner und BüchereichefJens Boyer (sitzend, von links) eröffneten am Freitag mit vielen Gästen und Vorlesern die Schulbücherei am Märkischen Gymnasium.

Sollte es im vergangenen Jahr der „Tag des Buches“ sein, der Anlass für die Eröffnung sein sollte, war es diesmal der bundesweite „Vorlesetag“, den sich das Gymnasium ausgesucht hatte. Die Vorbereitungen liefen schon seit langem – den Lehrerinnen Nina Böhnke und Dörte Reineke sei Dank – sodass Schuldirektor Florian Rösner allen Besuchern eigentlich nur noch einen schönen Nachmittag wüschen musste, um den zahlreichen Vorleseaktionen zuzuhören.

Rösner erinnerte aber zunächst an die Vorbereitungsphase, die von der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages mit der Stadtbücherei über den Aufbau der Schulbücherei und das Entwickeln des Konzepts reichte. Und nicht zuletzt freut er sich darauf, dass die Schulbücherei auch in den gesamten Stadtbezirk Pelkum hineinstrahlt. Denn sie soll künftig auch für Bürger des Stadtbezirks geöffnet werden.

„Ich freue mich, dass wir jetzt endlich starten können. Jetzt geht es richtig los“, brachte es Büchereichef Jens Boyer auf den Punkt. „Die neue Bücherei soll nicht nur Kompetenz vermitteln, sie soll auch der Leseförderung dienen“, sagte Boyer.

Bürgermeisterin Monika Simshäuser freute sich ebenfalls über das gelungene Gemeinschaftsprojekt. „Die Schulbücherei ist nicht nur ein Gewinn für die Schule, sondern für den gesamten Stadtbezirk“, sagte Simshäuser und brach gleichzeitig eine Lanze fürs Lesen. „Lesen bringt Weitblick. Man lernt andere Welten und andere Menschen kennen“, sagte sie.

Nicht zuletzt freute sich der stellvertretende Bezirksbürgermeister Heinz-Friedrich Schäfer (CDU) über die Verwirklichung des Projekts. „Ich hätte mir nur eine etwas zentraler in Pelkum gelegene Bibliothek gewünscht“, ließ er leise Kritik durchklingen. Dennoch sei er sicher, dass der Bezirk mit dieser Einrichtung auf dem richtigen Weg sei.

Nahtlos gingen die Ansprachen anschließend ins Vorleseprogramm über. Schüler und bekannte Hammer hatten sich zahlreiche Texte und Buchpassagen ausgesucht, die sie dem interessierten Publikum vortrugen.
Präsentiert wurde dabei sowohl Lustiges als auch Spannendes, Klassiker und Neuheiten. Die Vorträge sollten zum Lachen, Nachdenken oder Mitfühlen anregen. Dabei ging es unter anderem um Vertrauen, um gemeinsame Erlebnisse – tragische, lebensverändernde, aber auch glückliche oder unvergessliche. Es ging aber auch um freudige Begegnungen und Trennungsschmerz, um Flucht und Rückkehr, um Mut und Schwächen und um Konflikte und Gemeinsamkeiten.

WA vom 20.11.21 von Ulrich Wille

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