Schokocrossies selber machen

120317b01Wir haben das Modul Fairtrade ausgewählt, weil wir mithelfen wollen, Kinderarbeit zu vermeiden.
Unser Modul findet für Schüler/innen des sechsten Schuljahrs immer mittwochs in der 8.-9. Stunde unter der Leitung von Frau Sickmann und Herrn Möller statt. Wir informieren uns über normalen, oft unfairen Handel und natürlich über fairen Handel. Außerdem machen wir in diesem Modul Schokocrossies selber, verkaufen Chips und andere fair gehandelte Produkte und erkunden den Eine-Welt-Laden Hamms, die FugE.

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Modulübersicht 2015-16 [1. Halbjahr]

Jahrgangsstufe 5:

  • Informatik - Umgang mit Word, Office und PowerPoint

Jahrgangsstufe 6:

  • Sprache kann so schön sein – Schreibwerkstatt
  • Recycling und Co. – Wohin mit unserem Müll
  • Fair Trade
  • Ballspiele
  • Kunst – Arbeiten mit der Hammer Künstlerin Grazyna Maniecka-Gawel
  • Sudoku, Logicals & more - Knobeln macht Freude
  • Rudern

 Jahrgangsstufe 7:

Jahrgangsstufe 9:

  • "Die Kunst des Schachspielens"
  • "Technik-Modul - Roboter und Co."
  • "Kunst - Arbeiten mit dem Hammer Künstler Osman Bol"
  • Impro-Theater
  • Ballspiele – Basketball, Volleyball und Co.
  • Silentium I/ Rechtskunde-AG
  • Silentium II

Fair Trade am MGH

Wir, die Schüler aus dem Fair Trade Modul, möchten euch mitteilen, aus was oder wie die Schokolade hergestellt wird.

Unserer Meinung nach sollten KEINE Kinder für unsere Schokolade arbeiten, dafür sollten sie die Schulen besuchen. Wie aktuelle Medienberichte erneut zeigen, werden in manchen Regionen Westafrikas Kinder nach wie vor wie Sklaven behandelt. Ohne Lohn, mangelernährt und krank von Pestiziden arbeiten 10 bis 14-jährige Kinder auf Kakaoplantagen, von denen viele internationale Schokoladenhersteller ihren Kakao beziehen.

Die Produzenten von Fair Trade Schokolade handeln verantwortlicher. Wir hoffen, dass Sie, nachdem sie diesen Beitrag gelesen haben, uns unterstützen, diese Kinderarbeit zu stoppen, indem Sie fair gehandelte Lebensmittel benutzen sowie kaufen, die dieses Siegel, das wir oben zeigen, tragen dürfen.

(Vgl. http://www.vivani-schokolade.de/Aktuelles_Keine_Kinderarbeit.html)

In der Elfenbeinküste und in Ghana, aus denen rund 60 Prozent der weltweiten Kakaoerträge herkommen, kann sich kein Kind ein Stück Schokolade leisten. Ganz im Gegenteil: Laut einer Untersuchung müssen sich in Westafrika über 250 000 Kinder auf Kakaoplantagen abrackern.

Schokolade braucht keine Kinderarbeit !!!!

Die zur Schokoladenherstellung benötigte Kakaofrucht muss bis heute aufwändig von Hand geerntet werden. Was die großen Hersteller weit von sich weisen, ist oftmals bittere Realität: Vielerorts verrichten Kinder die mühsame Aufgabe. Über die Zustände auf den Plantagen wollen manche Hersteller laut Medienberichten nichts wissen, schließlich würden sie den Schokoladenrohstoff nur einkaufen. Ein streng geprüfter Anbau dagegen verhindert Kinderarbeit.

Fair Trade

Fair Trade zertifizierte Bauern-Kooperativen und Plantagen erhalten für ihre Produkte ein stabiles Einkommen. Fair Trade ermöglicht Kleinbauern aus benachteiligten Regionen den Marktzugang und fördert langfristige und möglichst direkte Handelsbeziehungen. Angestellte auf Plantagen bekommen im Minimum den gesetzlichen Mindestlohn und profitieren unter anderem von Schutzkleidung, bezahltem Urlaub und sozialer Vorsorge.

Die Fair Trade Programme

Die Fair Trade Programme bieten Kakao-, Zucker- und Baumwollproduzenten die Chance, höhere Absätze unter Fair Trade Bedingungen zu erzielen.

Zum Schluss unserer Mitteilung möchten wir Ihnen nun erzählen, was wir in Deutschland dagegen unternehmen können: Fair Trade ist eine ernste Sache und wird von sehr vielen Menschen viel zu sehr unterschätzt. Zusammen können wir in Deutschland viel erreichen, den Bauern und auch armen Menschen in den fernen Gebieten sowie an der Elfenbeinküste Mut zusprechen und das Leben der Kinder und der Eltern hoffnungsvoller machen, indem wir ganz Deutschland darauf aufmerksam machen.

Wir freuen uns auf eine gute Mitarbeit und hoffen, dass wir nun was erreichen.

Yousra Bouzayani und Esra Alacam

 Zum Bericht "FUgE begeistert MGH´ler":

http://www.mgh.schulnetz.hamm.de/medien/eigene-berichte/2014/434-fuge-begeistert-mgh-ler

 

Die Supermarktrallye des FairTrade-Moduls

2604201705Am Mittwoch, dem 22.2.2017, haben wir in dem Modul FairTrade von Herrn Möller und Frau Sickmann eine Supermarkt-Rallye bei Kaufland und Lidl veranstaltet und dort überprüft, welche fair gehandelten Produkte es zu kaufen gibt.
Wir wurden in vier Gruppen aufgeteilt, von denen zwei zu Kaufland und zwei zu Lidl gingen.
Dort suchten wir in den verschiedenen Abteilungen nach fair gehandelten Produkten und haben sie notiert. Dabei haben wir auf die unterschiedlichen Siegel geachtet, an denen man fair gehandelte Produkte erkennt. Am Anfang fanden wir fast gar nichts, doch als wir gründlicher suchten, fanden wir schon viele Produkte, die fair gehandelt waren, von Dosengemüse bis zu Eis und Kaffee, Süßigkeiten, Tee, Früchtekonserven, Keksen und Säften. Frisches Obst und Gemüse, das fair gehandelt war, gab es außer Bananen nicht so viel, jedoch fanden wir viele Frühstücksprodukte und Backzutaten.
Unser Favorit war die ,,FairTrade"-Schokolade.

Was uns gewundert hat war, dass es bei Lidl sehr viele Produkte mit dem UTZ-Siegel gibt, obwohl Lidl eine eigene FairTrade-Produktreihe mit dem Namen,,FairGlobe" hat, von denen wir allerdings kaum welche gefunden haben.
Am Ende haben wir festgestellt, dass es insgesamt relativ wenige fair gehandelte Produkte in den Supermärkten gibt.
Wir fanden diesen Ausflug interessant und toll.

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